Early Blumenmädchen

Private Filmaufnahmen von 1991 zeigen die Middleton-Geschwister als Blumenmädchen und „page boy“ bei der Hochzeit ihres Onkels mütterlicherseits Gary Goldsmith (ja, das Enfant terrible! Die Ehe mit Miranda Foote hielt übrigens ganze eineinhalb Jahre).

James ist damals genauso alt wie sein Neffe BG heute. Pippa war 7 und die heutige Duchess 9 Jahre. Schauplatz: St. Peter’s Church in Burnham, Bucks.

Welche Bekanntheit Pippa aus ihrer Brautjungfernrolle 2011 zog, ist hinlänglich bekannt. Nun wird sie im Mai selbst vor den Traualtar treten und die Royal Family hat sicher ein Wörtchen mit zu reden, welche Rolle ein zukünftiger König (BG) und eine zukünftige Königin (Kate) bei der bürgerlichen Zeremonie spielen können.

Bilanz der Windsors

Am Ende des Jahres wird von der Times wieder abgerechnet – mit den Royals. Wer war am fleißigsten? Wer hat die meisten öffentliche Termine absolviert? Wer war in wie vielen Ländern auf Staatsbesuch oder in Sachen Charity unterwegs?

Tim O‘ Donovan zählte zusammen und kürt Thronfolger Prince Charles (530 Termine) zum am härtesten arbeitenden Royal im Court Circular.
Auf Platz 2 die Schwester, Princess Anne, die auf Grund gesundheitlicher Probleme dieses Jahr einige Termine absagen musste. Sonst wäre sie wahrscheinlich – wie schon 2015 – die Number One geworden.

Ein weiteres Ergebnis: Die älteren Mitglieder der „Firma“ nehmen mehr Pflichten wahr als die Jüngeren. So hatte die Queen 2016 mehr Empfänge, Eröffnungen, Reden und Besuche als die Cambridges zusammen. Dabei haben beide ihre Termine gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt .

Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige

Etikette-Experte William Hanson hat die Loser des Jahres 2016 benannt. Leider sind auch BGs Eltern darunter. Ihr Zeitmanagement sei eine Katastrophe, was besonders beim Staatsbesuch in Kanada auffiel. Die Cambridges trafen öfters 20 Minuten zu spät ein, den Premier sollen sie bei der offiziellen Begrüßung sogar eine knappe Dreiviertelstunde haben warten lassen. Laut Mail gibt ein Insider Charlotte und George als Grund für die Unpünktlichkeit an. Das war der Queen nie passiert. Sie ließ ihre Kinder immer zu Hause.

Dafür war Justin Trudeau auch unter den „Award Winnern“, weil er einem Mitglied der Königlichen Familie (George) HighFive anbot. Damit wäre die Angelegenheit wohl wieder ausgeglichen.

Große Wirkung der kleinen guten Taten

Sie begann mit den Worten „There was a time when…“ Die Queen sprach in ihrer aufgezeichneten Weihnachtsansprache von großen globalen Problemen, die aber durch die Wirkung von vielen „small acts of goodness“ bekämpft werden könnten. Sie hob die Leistung der Olympioniken in Rio dieses Jahr heraus und die zahlreicher Charity-Organisationen und Retter wie die East Anglian Air Ambulance, für die ihr Enkel Prince William fliegt. Zum Brexit kein Wort, und ihren 90. Geburtstag erwähnte sie nur, um die zahlreichen Helfer der Festlichkeiten zu loben.

Elizabeth II trug beim Recording ein türkises Seidenkleid von Angela Kelly.

Der politische Prinz

Der Prinz nahm die Gelegenheit wahr, seinen „Thought for the Day“ übers Radio zu verbreiten (wie schon einmal 1995 und 2000). Der Deal ist, dass sich das Königshaus nicht in politische Fragen einmischt. Die Queen hält sich seit über 60 Jahren daran. Charles positioniert sich anders. Er mahnte zu Toleranz gegenüber religiösen Minderheiten, überall auf der Welt und warnte vor dem Populismus der 1930er und 40er Jahre.

Truthahn ganz traditionell

Darren McGrady, vor Jahrzehnten Küchenchef der Queen und Autor von „Eating Royally“ verriet Küchengeheimnisse aus Sandringham. Es gibt zu Weihnachten ausschließlich Traditionelles: Truthahn für die Queen + Family, Truthahn für die Kinder, die mit den Nannies essen, und Truthahn für die Angestellten. Die Füllung ist ebenfalls klassisch mit Kastanien, Zwiebeln und Salbei. Wahrscheinlich tafeln die Windsors noch heute genau so und die Servants schieben den mit Brandy flambierten Christmas Pudding (nicht: dessert!!!) herein.

Zum Tee werden Sandwiches, Scones, Christmas Cake (Früchtekuchen mit Marzipan) und Schokoladenkuchen serviert.

Chilling Effect in London

Ein „Ring of Steel“ soll das „Changing of the Guards“ am BP (10. 45 a.m. und 12.30 p.m.) vor einem Anschlag wie dem auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz vom 19. Dezember bewahren. Die Straßen rund um die offizielle Residenz der Queen sind nunmehr für den Autoverkehr gesperrt und laut Scotland Yard zusätzliche Hindernisse aufgebaut. Dies war schon länger in Vorbereitung, nur der aktuelle Terrorakt in Deutschland beschleunigte die Umsetzung der geplanten Maßnahmen.

Security guards überall in London wurden schwer bewaffnet, sogar an der Canterbury Kathedrale, wo Briten und Touristen gerne das Jesuskind in der Krippe betrachten. Die britische Presse schreibt von einem „chilling effect“ auf die vorweihnachtliche englische Hauptstadt.