Weihnachtsmärchen – Wie es sein könnte…

…wenn Meghan Markle mit der Königlichen Familie feiern würde. Künstlerin Alison Jackson hat sich das vorgestellt und Ende November im Pelham Hotel, South Kensington, mit Doppelgängern realisiert. Die styled shoots waren für das Dezember-Cover der „Stella“, dem Lifestyle-Mag des Daily Telegraph.

Die Fotografin schaut bei ihren Doubles vor allem auf die Gesichtszüge, schließlich studierte sie Skulptur am Chelsea College of Art and Design. Interessant ist, dass ihr Meghan-Lookalike bei ihr auch Pippa Middleton „spielt“. Hat sich Harry eigentlich in Catherines Schwester verliebt und projiziert diese Gefühle nun auf die US-Schauspielerin?

Ms Jackson ist sehr diskret. Die Namen ihrer Doubles verrät sie nicht. Doch es gibt Prominente, die die Fotos ihrer Lookalikes sogar sammeln. Es könnten Robbie Williams und Victoria Beckham darunter sein, die so viel Selbstironie besäßen, verriet sie dem Daily Telegraph.

Alison Jacksons Fake Celebrity Opera

Alison Jackson schlägt wieder zu, direkt auf die Würde der Royals. Ihre Satire-Oper „La Trashiata“ präsentiert BBC am 21. August. Sie ist auch Teil des Edinburgh Festivals dieses Sommers.
Eine Welle der Empörung rief die BAFTA-preisgekrönte Fotografin mit ihrer Darstellung von Princess Diana, Dodi und einem gemeinsamen Kind hervor. Intention: Darstellen, wie sehr der Celebrity-Hype Business ist und Künstlichkeit. Dass die meisten von uns diese Leute nicht kennen und doch so sehr berührt werden von deren Schicksal, ist das Surreale. Die Künstlerin erfüllt den unbändigen Wunsch der Masse, die Vorhänge weg zu ziehen und in das private Leben bekannter Persönlichkeiten zu schauen – und führt ihn eben damit vor. Unbehagen erwünscht!

#onerules

Georges erster Muttertag (im UK am 30. März) wirft seine schrägen Schatten voraus: Alison Jackson hat schon ihre detaillierten Vorstellungen von den Royals am Mother´s Day fotografisch umgesetzt: Der Morgen startet nach ihrer Fantasie mit Lockenwicklern in Kates Haar und Schlafbrille auf Wills Augen. BG trägt selbstverständlich Krone, you never know who will come over: Foto   …und da sind sie schon, die anderen Windsor-Mütter: Carole, Camilla und die Queen höchstselbst trinken Tee aus „Mummy Rules“-Tassen und bespaßen den Future King (oben). So geht also das photo art-ige Einreißen der Mauern um die sorgsam gehütete Privatsphäre im KP.

Royal Christmas + George

In ihrer privaten Residenz Sandringham House empfängt die Queen ihre engsten Verwandten zu den Weihnachtsfeiertagen. Dieser Kreis wächst mit den Jahren, es kommen immer mehr kleine Kinder dazu. Der Express berichtet, dass die Middleton-Familie nicht mit von der Partie sein wird. Sarah Ferguson soll ohne ihre Töchter im Ausland feiern. Das ergibt dennoch ca. 30 Personen, deren Unterbringung laut einer Quelle der Daily Mail dieses Jahr Schwierigkeiten bereitet. Es sollen auch Quartiere des Personals vorbereitet werden.

Der Ablauf – same procedure as every year – folgt weitgehend der deutschen Tradition. Den Brauch der Bescherung unterm Nadelbaum hat Charlotte von Mecklenburg-Strelitz, Ehefrau Georges III, bereits im 18. Jahrhundert aus ihrer Heimat eingeführt.

Heute, spätestens morgen erwarten Elizabeth II. und Philip alle Gäste nach einer streng festgelegten Reihenfolge. Harry reiste aus Südafrika an, Prinzessin Eugenie aus New York. Thronfolger Charles hat das Privileg als Letzter zu erscheinen. Dafür bringt er, so erinnert sich der ehemalige Küchenchef Darren McGrady in People, immer einen Korb voll Bio-Pflaumen aus eigener Ernte mit.

Am 24. 12., Christmas Eve, spielen William, Harry und Angestellte von Sandringham Fußball. Man trifft sich zum Four O´Clock Tea im White Drawing Room; die Queen legt mit den Kindern letzte Hand an den Christbaumschmuck. Dann kommen die Geschenke, die im Red Drawing Room platziert sind, zur gemeinsamen Bescherung unter eine auf dem Anwesen geschlagenen Fichte. Nutzlose, billige Gag-Geschenke der letzten Jahren waren laut Express beispielsweise eine Duschhaube von Harry für die Queen mit „Life´s a Bitch“ oder ein lederner Klositz von Anne für Prince Charles. Nach dem Anlegen eleganter Abendgarderobe/“Black Tie“ trifft man sich um eine Tafel zum Festessen bei Kerzenlicht (Foto). Später am Abend ziehen sich die Ladies zum Coffee zurück, während die Gentlemen mit Philip noch einen Drink nehmen.

Am Morgen des 25. Dezembers, in Großbritannien „Christmas Day“, geht es gemeinsam zum Gottesdienst der Kirche St. Mary Magdalene. Um 13 Uhr wird Truthahn zum Lunch gereicht, bevor alle am Nachmittag die Weihnachtsansprache der eigenen Mutter/Ehefrau/Großmutter/Tante/Cousine/Urgroßmutter… live um 15 Uhr auf BBC1 verfolgen. Den Abend beschließt der Windsor-Clan mit verschiedenen Spielen, Singen, Theaterspielen, Filme schauen.

Der 26. 12., im UK „Boxing Day“, beginnt mit einem Kedgeree-Breakfast (Fisch, gekochter Reis, Eier und Butter, hier Rezept). Danach lädt Philip, der in diesen Tagen Ton angebend ist, die Herren zur Fasanenjagd. Den Damen wird nach einem kleinen Spaziergang Lunch im Ort serviert.

Die Erste, die Sandringham wieder verlässt, wird Camilla sein – um mit ihren eigenen Kindern in ihrem Haus Ray Mill in Wiltshire zu feiern. Die Letzte ist naturgemäß die Gastgeberin. Die Queen wird noch bis zum 6. Februar bleiben, um ihres Vaters zu gedenken.

Von Ostern bis November kann jeder das Schloss und die Gärten besuchen: http://www.sandringhamestate.co.uk/sandringham-visitor-centre/

Buchtipp: Jeremy Archer, A Royal Christmas, erhältlich z. B. bei Thalia

Weihnachtskarte Duke and Duchess of Cornwall

Kalte Platten aus der weihnachtlichen Schlossküche