Vorfreude auf Royal Baby #2 mit Mega-Bären

Londons Buchmacher No. 1 William Hill ließ dieses (im Stehen) 5m hohe Bärenpaar anfertigen und tourt damit nun von einem für die royale Geburt relevanten Ort zum anderen: BP, KP, Houses of Parliament und St. Mary´s Hospital.

Die Reklameteddys informieren die Passanten darüber, wie die Baby-Wetten im Moment stehen. Für einen weiteren Jungen „Even“, also Gleichstand, für ein Mädchen „8/11“. Eine am 21. April geborene „Alice“ ist aktuell laut den wettfreudigen Briten die wahrscheinlichste Option für den Cambridges-Nachwuchs.

Mr. Hill möchte die Krone und Tiara tragenden Stofftiere aus Fell und Baumwolle nach dieser Aktion dem Herzogspaar schenken. Platz hätten sie.

„Alice“ (3/1)

Kate wird am morgigen Freitag den letzten Termin vor ihrem „maternity leave“ absolvieren.
Bei den Bookies schwenkte die öffentliche Meinung jetzt vom favorisierten Mädchennamen „Elizabeth“ (5/1) um auf „Alice“ (3/1).
Alice war eine Tochter Queen Victorias und wird bei den Windsors heute als zweiter oder dritter Vorname benutzt, z.B. für Princess Anne oder Lady Louise.

Dahinter folgen: Charlotte (11/2) und Victoria (12/1) als Mädchennamen. Ein Brüderchen würde laut öffentlicher Meinung am ehesten Richard (10/1) oder James (12/1) genannt werden.

Die Wetten auf das Geschlecht des Babys sind nahezu unentschieden, doch 85% tippen auf ein blondes Baby. Prince George ist ja vorerst auch – wie sein Vater William – blond (6/4).

Mia Grace erfreut die Bookies

Das Ehepaar Tindall wählte für Georges Cousine, die am 17. Januar geboren wurde, einen Vornamen ohne traditionell königlichen Bezug. Er gefiel ihnen einfach. Der Rugbyspieler verkündete den Namen am sechsten Tag – wie zuvor die Geburt – als Tweet: „For everyone who has asked what our daughters name, it’s Mia Grace Tindall.“

Das freut die Buchmacher, denn „Mia“ war mit teilweise 100/1 ein klarer Außenseiter. Für die pferdenärrischen Windsors sicher ein Spaß, dass es diese Wett-Parallelen bei Rennpferden und Royals gibt.

„Mia“ schoss letztes Jahr auf den siebten Platz der beliebtesten Mädchenvornamen im UK. Der Name hat je nach Ursprung eine andere Bedeutung: z. B. „das gewünschte Kind“ (hebräisch) oder „Frau“ (thailändisch) oder „Geliebte“ (ägyptisch). Von 2009 bis 2011 war „Mia“ in Deutschland sogar der häufigste Vorname.

„Grace“ hat durch Grace Kelly (1929-1982) einen königlichen Klang. Als Fürstin Monacos nannte sie sich jedoch Gracia Patricia.