Nicht wegen George verzagen – Netmums fragen

Laut Daily Mail flüsterte William Siobhan Freegard, Sally Russell oder Catherine Court bei der Ehrung im Buckingham Palast zu, dass Kate und er netmums.com oft nutzen und er verstehe, wie allein und hilflos sich manchmal Eltern kleiner Kinder mit ihren Fragen und Problemen fühlen.

Das Trio der neuen OBEs (Officers of the Order of the British Empire) gründete 2000 das Online-Netzwerk mit heute 151 local sites im UK. Die Website mit monatlich 6.2 Mio Besuchern (geschätzter Wert 50 Mio £) wurde zwar mittlerweile an aufeminin.com verkauft, nach wie vor aber engagieren sich die Gründerinnen für „ihr Baby“.

http://www.dailymail.co.uk/embed/video/1085837.html

The Queen meets „The Queen“ meets McQueen

Heute ist es ja möglich, dass ein Papst einen anderen Papst trifft, also warum sollte die Queen nicht auf eine andere Queen treffen? Dame Hellen Mirren wurde am Sonntag im Royal Opera House zum „Fellow“ der BAFTA (=British Academy of Film and Television Arts) gemacht. Den Preis überreichte Prince William, dem sie laut People Magazine das Kompliment machte, er hätte nichts Prinzenhaftes an sich, sei viel mehr ein netter Kerl. Der scherzte, dass er sie eigentlich „Granny“ nennen könnte, da sie ja im Kinofilm „The Queen“ wie auch auf der Theaterbühne bereits seine Großmutter verkörpert hat – und den Windsors dabei offenbar gefiel.

Einen Tag nach der Awards Show empfingen die Queen und Kate gemeinsam einige Filmschaffende im White Drawing Room des Buckingham Palastes. Bei der Dramatic Arts Reception war auch Helena Bonham Carter geladen, die die junge Queen Mum in „The King´s Speech“ gab. Comedian Lenny Henry erlaubt sich laut People Magazine einen Scherz, indem er Elizabeth II dem Regisseur Steve McQueen mit den Worten vorstellte: „Das ist Helen Mirren. Sie ist großartig.“ Dann begaben sich die 250 Gäste laut Daily Mail in den Ballroom, wo die Schauspieler einige Szenen vorführten, u. a. Hugh Laurie, OBE („Dr. House“): Pygmalion.

Kates Rolle als Host ist ein weiterer Beweis für die Neusortierung der Senior Royals. Die Duchess of Cambridge nimmt erstmals die Gastgeberrolle neben der Königin ein und zwar in Alexander McQueen. Davor hatte sie schon einige Solo-Auftritte bei ihren acht Charity-Organisationen und in Kombination mit anderen Familienmitgliedern, mit Prince Charles und Camilla. Die PR-Strategie: Die „Firma“ möchte sie eigenständiger positionieren und gleichzeitig die Queen entlasten. Ende letzten Jahres übernahm nach Informationen der Mail Charles´ Kommunikationsmanagerin Sally Osman die Vertretung aller Senior Royals und zog mit ihrem Pressebüro vom Clarence House in den BP. First Move to the Throne.

Security auf Anmer Hall pennt

 © Copyright Richard Humphrey and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

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Richard Humphrey beobachtete bei der Aufnahme des Fotos, wie ein Polizeiwagen in der Einfahrt von Anmer Hall geparkt und der Zugang zum Anwesen mit einem Schild strikt untersagt wurde. Das war am 27. Oktober des vergangenen Jahres. Seitdem ist wohl auch die Zufahrt zur Kirche des Grundstücks versperrt.

Nachbarn berichten nun dem Telegraph, dass das Fahrzeug seit langem nicht bewegt wurde. Dahinter könnte eine Polizeitaktik stecken: Präsenz vorgaukeln, um Einbrecher, Vandalierer, Attentäter oder schlicht Neugierige abzuschrecken. Ein Dorfbewohner meinte zum Telegraph, er habe von schlafenden Polizisten gehört, aber nicht von „schlafenden“ Streifenwagen. Das Warnschild mit der Aufschrift “Section 128 of the Serious Organised Crime and Police Act 2005: Trespassing on this site is a criminal offence” ersetzt nicht ein funktionierendes Sicherheitskonzept. Der Sprecher der Norfolk Police redete sich heraus, Sicherheitsarrangements fielen unter die Geheimhaltung und betonte die langjährige gute Zusammenarbeit und den besonderen Schutz, den man dem Königshaus gewähre.

Die Queen war bereits zweimal mit Einbrechern konfrontiert – zuletzt vor vier Monaten und 1982, beide Male im Buckingham Palast – und sorgt sich nun sicher um Baby George.

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Die ersten Georges

Edouard Jean Conrad Hamman: Georg I. von Großbritannien gemeinsam mit Georg Friedrich Händel (links) auf einer Bootsfahrt auf der Themse

Die Ausstellung „The First Georgians – Art and Monarchy 1714-1760“ eröffnet am 11. April 2014 in The Queen´s Gallery im Buckingham Palast.

1714 bestieg der erste George den britischen Thron. Er stammte aus dem Hause Hannover und enterbte das katholische Geschlecht der Stuarts. Das politische, geistige und kulturelle Leben Britanniens änderte sich zwar still, aber dennoch dramatisch. 300 Arbeiten aus den königlichen Schlössern werden gezeigt, um den 300. Jahrestag des Beginns des Georgianischen Zeitalters zu würdigen.

Noch bis zum 11. März widmet sich The British Library allen vier Königen namens George: Die Sonderausstellung „Georgians Revealed: Life, Style and the Making of Modern Britain” zeigt das Leben in einer Zeit der Jane Austen, als das British Empire zur Weltmacht aufstieg und die industrielle Revolution Alltag und Arbeitsleben nachhaltig veränderte. In der damals entstehenden gehobenen Mittelschicht sind Etikette, Mode und Inneneinrichtung wichtige Themen. Die Exponate werden von der Musik eines weiteren Georgs untermalt: Händel war Hauskomponist Georges I, leitete das Covent Garden Theatre und ist in Westminster Abbey beigesetzt. Im Queen´s Theatre führte er die meisten seiner Opern auf.