Kates „No Show“ beim Dinner für das Royal Marsden

Prince William empfing gestern auf Schloss Windsor Stars, um die Arbeit des Royal Marsden Hospitals im Londoner Westend zu würdigen. Unter den A-Liste-Gästen: Emma Watson, Cara Delevingne, Helena Bonham-Carter, Cate Blanchett, Benedict Cumberbatch. Bei Ralph Lauren entschuldigte der Duke seine Frau, über deren „No Show“ der Modedesigner wohl verärgert war, hatte er doch großzügig 2 Mio $ gespendet. Auch eine Modenschau war angeblich geplant.

Statt dessen gab es laut Daily Mail einen kleinen Flirt von William und einer anderen Kate – Kate Moss – zu beobachten. Gerüchten nach soll er seine Charity-Arbeit von Kates Glanz überschattet sehen und deshalb als Schirmherr gerne alleine auftreten. Auch bei seinen Eltern spielte diese gewisse Popularitäts-Rivalität schon eine Rolle.

„George most influential fashion figure“ (John Lewis)

Der Report der Kaufhauskette John Lewis anlässlich ihres 150jährigen Bestehens untersuchte das Kaufverhalten in Großbritannien. Die prestigeträchtige Liste der einflussreichsten Personen des Jahres umfasst nur sechs Namen. Prince George schaffte es mit einem 600%-Umsatzuwachs seines Wickeltuchs.

Einkaufschefin und Brand Director Paula Nickolds doziert zum Thema George-Effect im Mirror: “While we all know that fashionistas can influence the products that people buy, what this shows is that other individuals who capture the nations’ imagination can have the same effect.”

Den „most copied look of Britain“ haben auch Cara Delevingne, die für 15% Mehr-Absatz bei Augenbrauenstiften sorgte, und Harry Styles, der für 65% mehr Jumpsuits, sogenannte „Onesies“, auf britischen Straßen verantwortlich ist. Der Strampelanzug für erwachsene Männer schlägt nun wieder den Bogen zurück zu George und wir fragen uns, ob George nicht eigentlich auch die Muse für diesen Trend war.

Die John-Lewis-Untersuchung offenbart noch mehr britisches Leben: Girls aus dem Nordwesten, wo die Verkäufe für Vorhänge signifikant hoch sind, präferieren G-Strings, die aus dem Nordosten neigen eher zu Leoprint-Lingerie (96% mehr als der Landesdurchschnitt) und verwenden auch 33% mehr Anti-Age-Seren. Walisische Mädels tragen lieber rote Unterwäsche. Der Südosten hat den „sweet tooth“, verschlingt 2.3 Tonnen Schokolade jährlich. Panettone ist das Ding der Midlanders. Allgemein sind Tischdecken und Servietten immer weniger nachgefragt in einer Nation, die ihr Dinner vor dem „Telly“ einnimmt, der in der Klasse der 200cm-Geräte in den letzten 12 Monaten um 319% zulegte. (Mirror)

Die Studie prognostiziert, Google Glass, Smart Watches und Sixties Glamour sind die „next hot things“. Moment, Mad Men läuft doch schon länger… Aber John Lewis glaubt an die Strahlkraft des neuen Kidman-Films „Grace“.

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Christmas-Werbeclips von John Lewis sind legendär. Für viele Briten wird damit die Vorweihnachtszeit eingeläutet. So geschehen letzten Samstag in der Werbepause von X Factor. Lily Allen, diesjähriger Christmas Star, singt in dem Spot, der 1 Mio£ an Produktionskosten und 7£ für die Kampagne verschlang, Somewhere Only We Know, ein Cover des 2004-Hits von Keane.

Number One in town

George ist laut Evening Standard die einflussreichste Persönlichkeit Londons. Unter den Top Twenty werden gleich fünf Royals gelistet. Neben George, seine Mutter (No7), sein Vater William und Onkel Harry (zusammen auf Platz 11) und seine Urgroßmutter, die Queen herself (No16). Redakteurin Sarah Sands nennt George „a timeless symbol“. Die Wahl fiel auf ihn, weil er „the greatest tourist attraction“ Londons sei. Ob ihm das wohl schmeckt? Und was ist eine Touristenattraktion, die man nicht besichtigen kann?

No2: Boris Johnson, Bürgermeister, der gerne radelt. No3: Mark Carney, Direktor der Bank of England No4: David Cameron, Prime Minister … weitere Listenplätze haben Model Cara Delevingne, Harry Styles (One Direction), und Natalie Massenet, MBE (net-a-porter-Gründerin).

By johnhemming (Flickr) [CC-BY-SA-2.0], via Wikimedia Commons