Bilanz der Windsors

Am Ende des Jahres wird von der Times wieder abgerechnet – mit den Royals. Wer war am fleißigsten? Wer hat die meisten öffentliche Termine absolviert? Wer war in wie vielen Ländern auf Staatsbesuch oder in Sachen Charity unterwegs?

Tim O‘ Donovan zählte zusammen und kürt Thronfolger Prince Charles (530 Termine) zum am härtesten arbeitenden Royal im Court Circular.
Auf Platz 2 die Schwester, Princess Anne, die auf Grund gesundheitlicher Probleme dieses Jahr einige Termine absagen musste. Sonst wäre sie wahrscheinlich – wie schon 2015 – die Number One geworden.

Ein weiteres Ergebnis: Die älteren Mitglieder der „Firma“ nehmen mehr Pflichten wahr als die Jüngeren. So hatte die Queen 2016 mehr Empfänge, Eröffnungen, Reden und Besuche als die Cambridges zusammen. Dabei haben beide ihre Termine gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt .

Bilanz Royal

Same procedure as every year: Die Medien ziehen einen Strich unter das Jahr 2014 und bewerten den Fleiß der Royals in Sachen öffentliche Auftritte. Georgs Mum kommt dabei am schlechtesten weg. Sie hatte nur 76 Termine, die im Court Circular aufgelistet werden. Der Windsor-Älteste Prinz Philip (93) schlägt sie da – trotz zahlreicher gesundheitlicher Probleme – mit 200 Eröffnungen, Empfängen und sonstigen Shake-Hands-Anlässen.

Laut Daily Mail liegen der Thronanwärter und seine Schwester auf den beiden vordersten Plätzen. Die Queen absolvierte an manchen Tagen des Jahres 2014 sogar stolze sechs Termine! Die Diskrepanz zur Duchess of Cambridge fällt der breiten Öffentlichkeit nur nicht auf, da über diese überproportional und ausführlicher berichtet wird, oft sogar international, während beispielsweise die Frau von Prince Edward oder die Princess Royal froh sein können, wenn sie in der lokalen Presse eine Randnotiz erhalten.

Angeblich hat BGs Mum bei ihrer Konzentration auf die Rolle als Ehefrau und Mutter Rückendeckung von der Queen herself. In Absprache mit dieser sollen die Repräsentationsaufgaben in den nächsten Jahren noch hinter den privaten Pflichten zurückstehen. Da Popularität der guten Sache aber viel Schubkraft verleiht, ist es PR-taktisch doch unklug, wenn der größte Medien-Magnet die wenigsten Termine hat.