Königliche Bekanntgabe vor dem BP

Der Fernsehturm macht das deutlich bigger:

…by the way, David Beckham wird heute 40, Lily Allen 30 und Bianca Jagger 70!

Royals promoten „Britishness“

Eine Studie von Qing Wang, Professorin für Marketing und Innovation zeigt, dass für chinesische Global Shopper „Britishness“ ein starker Kaufanreiz ist. Dieses Merkmal wirkt einzigartig und schwer zu kopieren. Vor allem international bekannte Ikonen wie David Beckham und die Mitglieder der Royal Family promoten den Brit Factor. Es ist dies ja auch stets das Gegenargument, wenn es mal wieder heißt, die Royals bzw. deren Apanagen kosten den Steuerzahler zuviel.

Weltweit ausgestrahlte Serien und Filme wie Downton Abbey, Harry Potter, Sherlock Holmes und James Bond beeinflussen die Konsumenten der Volksrepublik. Vor allem in der Kategorie Luxusgüter hebt sich Großbritannien ab durch sein nahtloses Verschmelzen von Tradition und Innovation. So stieg der Umsatz von Jaguar Land Rover laut Daily Mail im Januar diesen Jahres um 39%, schottische Whiskeys profitieren von der Nachfrage aus den BRIC-Staaten China, Indien und Russland, Burberry erreichte 2 Mrd£, weil die Chinesen 20% mehr kauften. Dank des „Trickle Down Effect“ wird die Begeisterung für britische Produkte auch in der chinesischen Mittelklasse aufgenommen werden, wie Professorin Wang diese Woche auf der „The Geography of Luxury: East, West and Global Directions Conference“ an der University of Warwick darlegt.

 

Burberry Hong Kong By Dosdldyhai (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

WTF is CE Strathearn?

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Wie erst jetzt bekannt wurde, gründeten die jungen Senior Royals bereits im Oktober 2012 eine Holding, die zum Ziel hat, ihre Rechte des geistigen Eigentums, Markenrechte und Bildrechte, zu schützen sowie selbst eigene Produkte vermarkten zu können.
Einer der Anwälte im Team vertritt laut Daily Mail auch die Beckhams und Kate Moss auf diesem Gebiet. Gut möglich also, dass David William einen Tipp gab. Sie kennen sich durch ihre gemeinsame Werbung für Olympia.

KP Press Office beeilte sich, die drei Firmen nicht als neuen Handelszweig der Windsors, sondern als „ruhend“ zu deklarieren, als Vorsichtsmaßnahme, die nicht in der nahen Zukunft und nur zu besonderen Ereignissen aktiviert  wird, mit Gewinnabführung zu 100% an Charity-Organisationen.

Es ist natürlich auch ein Akt der Protektion der eigenen Produkte, die Prince Charles bereits unter der Marke „Highgrove“ in Läden (s. o. in Tetbury) und im Onlinehandel sehr erfolgreich vertreibt.

Wer zum Teufel ist also CE Strathearn? Die drei Firmen sollten eine persönliche Bedeutung für die drei Inhaber haben, also: Catherine Elizabeth Countess of Strathearn für Kate, denn diesen Titel verlieh ihr die Queen vor der Hochzeit – ALP Anglesey sind die Anfangsbuchstaben von Williams weiteren Vornamen Arthur Philip Louis – und Tsessebe zeugt von Harrys Liebe zu Afrika, bzw. zu einer dort beheimateten Antilopen-Art dieses Namens.

Kates Company hat kommerziell sicherlich das größte Potenzial, da ihre Brand bereits jetzt den größten Marktwert hat und auf die anderen Royals abstrahlt. Der Express nennt sie denn auch „multimillion pound walking advert“. Wir denken an den Kate Effect, die im Nu ausverkauften Kleider, Schuhe, die sie trug – q.e.d.