Kirchgang en famille

Die Royals versammelten sich heute Morgen (9 Uhr und 11 Uhr) zum traditionellen Besuch der St. Mary Magdalene´s Church in Sandringham, wo jedes Jahr Tausende Schaulustige auf die Windsors warten und Blumensträuße überreichen. BGs Eltern kamen Händchen haltend, die Middletons waren auch mit von der Partie. Einzig Camilla – auf Grund einer Rückenverletzung – und George („zu laut“) fehlten.

Eine junge Mutter erzählte der Presse, dass George beim Kerzenschein-Gottesdienst am 4. Advent in der Kirche war und sich von ihrer kleinen Maddison (8) mit seiner Laterne helfen ließ. Angeblich soll er ihr dafür ein Kusshändchen zugeworfen haben. Wunschdenken oder Realität? Who knows?

Queen Elizabeth II, die sich zum Gottesdienst fahren ließ, strahlte in Fuchsia/Himbeere, die schwangere Kate setzte auf dezente Brauntöne. Der Mantel könnte von Moloh (Turpin-Style von 2013) sein, dieses Label trug die Herzogin schon.

Um 14 Uhr gibt es das Truthahnessen im Schloss, um 3 p.m. die Weihnachtsansprache der Queen im Fernsehen, die sie getrennt von ihrer Familie in einem separaten Raum schaut. Gelegenheit für die Cambridges, zu ihrem eigenen Anwesen zu fahren, vielleicht mit Prince Harry?, und sich am Abend gemütlich auf dem Sofa – wie 10 Mio Briten – die Weihnachtsfolge von Downton Abbey anzuschauen (21 Uhr auf ITV).

http://www.itv.com/downtonabbey

Royals promoten „Britishness“

Eine Studie von Qing Wang, Professorin für Marketing und Innovation zeigt, dass für chinesische Global Shopper „Britishness“ ein starker Kaufanreiz ist. Dieses Merkmal wirkt einzigartig und schwer zu kopieren. Vor allem international bekannte Ikonen wie David Beckham und die Mitglieder der Royal Family promoten den Brit Factor. Es ist dies ja auch stets das Gegenargument, wenn es mal wieder heißt, die Royals bzw. deren Apanagen kosten den Steuerzahler zuviel.

Weltweit ausgestrahlte Serien und Filme wie Downton Abbey, Harry Potter, Sherlock Holmes und James Bond beeinflussen die Konsumenten der Volksrepublik. Vor allem in der Kategorie Luxusgüter hebt sich Großbritannien ab durch sein nahtloses Verschmelzen von Tradition und Innovation. So stieg der Umsatz von Jaguar Land Rover laut Daily Mail im Januar diesen Jahres um 39%, schottische Whiskeys profitieren von der Nachfrage aus den BRIC-Staaten China, Indien und Russland, Burberry erreichte 2 Mrd£, weil die Chinesen 20% mehr kauften. Dank des „Trickle Down Effect“ wird die Begeisterung für britische Produkte auch in der chinesischen Mittelklasse aufgenommen werden, wie Professorin Wang diese Woche auf der „The Geography of Luxury: East, West and Global Directions Conference“ an der University of Warwick darlegt.

 

Burberry Hong Kong By Dosdldyhai (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

My Fair Lady Catherine

Vermutlich eine ehemalige Mitschülerin hat ein Video herausgegeben, das die Future Queen 1993 in einer Schulaufführung von „Pygmalion“ aka „My Fair Lady“ zeigt. Der Cockney Akzent soll ihr großes Kopfzerbrechen bereitet haben. Die Lady zu spielen war dagegen ganz ihr Ding.

Andrew Alexander – eigentlich Andrew James Joseph Alexander de Perlaky – der in dem Stück vor zwanzig Jahren den Freddy Eynsford-Hill gab, ließen die Bretter, die die Welt bedeuten, nicht mehr los. In Downton Abbey spielt er seit Oktober 2013 Sir John Bullock (4. Staffel, 3. Folge).

Laut Sun war Kate damals über Jahre sehr verliebt in ihn. Zusammen hätten sie alle Hauptrollen auf der St. Andrews School in Pangbourne, Berkshire haben können. Doch Kate sei in seiner Gegenwart sehr unsicher gewesen. Thank God, says little George Alexander Louis.

Mit seiner Vocal Group „Teatro“ trat Andrew Alexander schon vor der Queen auf. Ít´s a small world.

Baby George macht seinen Vater zum Downton Abbey Fan

Prince William verriet im Dezember Allen Leech (Rolle des Tom Branson), seit der Geburt von Baby George schaue er sich mit Kate jede Folge „religiously“ an, so der Schauspieler in Andy Cohen’s „Watch What Happens Live Clubhouse“. 

No surprise. Schließlich drehte sich das Christmas Special der britische Kultserie um einen königlichen Skandal, in den George V (Guy Williams) verwickelt ist. Die Szenen im Buckingham Palast wurden aber in Lancaster House gedreht: Szenenfoto1, Szenenfoto 2 . Der Berater für königliche Etikette am Set, Alastair Bruce, unterbricht schon mal eine Szene, wenn ihm auffällt, dass die falsche Schuhcreme verwendet wird. An eben jenen, auch „the Oracle“ genannten Kenner des Hofprotokolls, wandte sich auch Carole Middleton, um ihr Familienwappen zu entwerfen.

Das Finale der 4. Staffel Downton Abbey sahen laut Hellomagazine letzten Sommer 10.5 Mio Zuschauer (40% davon Briten).

I am Lady Mary – and YOU? Hier geht´s zum Test.

Upside Downton Abbey für George&Friends: