Muttertagsfoto

Jason Bell, der schon für die Tauffotos verantwortlich war, shootete nun ein neues Foto der Cambridge-Family an einem Fenster ihres KPs. Um zu zeigen, dass BG sich gut entwickelt und gesund ist? Es gab in Foren Gerede, er würde auf den Tauffotos und den Paparazzibildern, die beim Umsteigen in die Privatmaschine nach Mustique geschossen worden waren, teilnahmslos und apathisch wirken. Ich finde, hier schaut Cocker Spaniel Lupo ziemlich skeptisch, entweder aus Eifersucht oder er hat schon so seine Erfahrungen mit George gemacht?

Dieses Bild drückt den Wunsch nach Normalität und Modernität aus, beschwört die Nähe zum Volk, lässt William männlicher wirken. Baby George interessiert sich für den Hund und wirkt wach und lebendig. Die Farben sind reduziert, wie durch einen Instagram-Filter. Insgesamt kommt das Arrangement weniger königlich als beim letzten offiziellen Foto vom vergangenen Oktober. Privater und zugänglicher scheinen die Cambridges.

Das Bild wurde bereits Mitte März aufgenommen, durfte aber erst gestern Abend ab 22 Uhr von Sonntagsblättern veröffentlicht werden. Catherine trägt ihre Temperly London Rodeo Bluse, die sie schon beim allerersten Staatsbesuch in Kanada zeigte, siehe auch Foto vom Post „8Charities„.

George hat einen hellblauen personalisierten Pulli mit weißer Schrift an, laut Daily Mail ein Präsent von Opa Charles, der das Cashmereteil vom Hoflieferanten Corgi Hosiery geschickt bekommen hatte. Im Vergleich zu den Kindern der Rockstars Gwen Stefani und Gavin Rossdale wirkt BG ziemlich brav und konservativ. Britische Blätter sehen bei Little George Williams hellbraune Haare, die „Middleton Augen“ sowie die „vollen Grübchenwangen“ seiner Mutter.

Hier das vollständige aktuelle Foto und zum Vergleich: Charles, Diana, Edward und William im selben Alter: Foto

Jäger vs. Jäger

George hatte nur kurz etwas von seinem Daddy. Zwei Tage nach Royal Babys Ankunft aus dem Karibikurlaub verließ der Duke of Cambridge London in Richtung Cordoba. Laut Daily Mail sind die Wales-Brüder seit letztem Donnerstag Gäste auf dem Anwesen „Finca La Garganta“ von Gerald Cavendish Grosvenor, 6. Duke of Westminster, Williams Patenonkel. Der Sohn, Hugh Richard Louis Grosvenor, Earl Grosvenor, ist übrigens wiederum Georges jüngster Pate (22). Dieser private Aufenthalt dient dem Schießen von Wildschweinen und Hirschen.

Bad Move! Gerade jetzt engagieren sich Thronfolger 1 und Thronfolger 2 in einem Video (oben) gegen die Jagd auf Nashörner und Elefanten in Afrika. Sie fordern, dass die Wildlife Szenerie erhalten bleibt – für die Kinder Afrikas und für sie. Die Botschaft ist missverständlich, denn hier wie dort geht es um das Töten von Tieren. Im Fall der Royals ist das Jagen Hobby, im Fall der afrikanischen Jäger ist es u. U. die einzige – schreckliche – Möglichkeit für ihren Lebensunterhalt zu sorgen.

Die Sun titelt: „Bad Wills hunting“ in Anlehnung an den Filmtitel „Good Will Hunting“, der thematisch ganz woanders liegt. Alas…dann wäre da auch noch die internationale Konferenz zum Artenschutz nächste Woche, an der William und Charles teilnehmen werden. Das erinnert fatal an den Schnapp-Schuss König Juan Carlos´ als Elefantenjäger, der gleichzeitig WWF Schirmherr ist, ach nein: WAR.

Charles und William sind sicher davon überzeugt, das Richtige zu tun bzw. zu propagieren. Sie wollen eine ausbalancierte Natur: Geschossen wird, wo zu viel Wild lebt. Geschützt wird, wo das Aussterben von Rassen droht. Die Probleme begannen aber nicht erst mit den Schüssen, sondern viel früher, mit der Plünderung eines Kontinents und mit fehlerhafter Entwicklungshilfe- und Preispolitik. Wie in vielen Fällen könnte der Konsument in der Masse viel bewirken, z. B. kein Produkt aus Elfenbein kaufen, dafür fair gehandelten Kaffee.

Ihren gemeinsamen Appell (oben) beenden Charles und William auf Swaheli, Mandarin, Vietnamesisch, Spanisch und Arabisch. Das ist nice und global. Trotzdem: In der Presse kippt die Stimmung betreffend die Cambridges langsam…Fortsetzung folgt.

Beide Windsormänner zeigen im Video nervöse Hände. Vielleicht ein Glück für einige wilde Tiere?

Hype ums Royal Baby

http://www.goodtoknow.co.uk/recipes/538515/royal-baby-cupcakes

Many thanks to Victoria and her Victorious Cupcakes on flickr

His Royal Highness Prince George of Cambridge wurde am 22. Juli um 16.24 Uhr Ortszeit geboren. Er wog laut Pressemitteilung des Kensington Palace 3800 gramm. Ein Montagskind. An einem der heißesten Tage, die London erlebt hat. Bereits zwei Tage später wurde sein Name publik sowie die weiteren Vornamen: Alexander Louis. Wieso nicht die im britischen Königshaus traditionellen vier Namen? Henry respektive Harry hätte doch dabei sein müssen. Er ist schließlich sein Onkel. Oder James, wie viele Briten favorisierten – nach dem anderen Onkel, Middleton.

Grandpa Charles soll ihn „Georgie“ nennen. Klingt irgendwie nach einem verschrobenen Ahnen. Und warum ein Name, der an den durch den Oscar prämierten Kinofilm „The Kings´ Speech“ berühmten Vorfahren erinnert, den Stotterer? Man weiß es nicht. Die Queen wird erleichtert gewesen sein, dass es keine Thronanwärterin geben wird mit dem Namen Diana.

Neu im Königshaus ist die „Geschäftstüchtigkeit“ im Zusammenhang mit dem neuesten Mitglied, vielleicht eine Inspiration durch die Middletons. Haben diese schon seit Monaten ein Babyparty-Set im Onlineverkauf ihrer Firma „Party Pieces“  , ziehen die Royals jetzt nach, geschmackvoller und dezenter, one must admit …und mit einem entscheidenden Unterschied: Der Erlös geht an wohltätige Einrichtungen.

Im RoyalCollectionShop können auch wir unsere Babies royalisieren.

Bisher war vor allem Kate der Wirtschaftsfaktor im Sektor Mode. Künftig wird es auch einen Boom bei den Babyartikeln geben, mit denen der Kleinste der Royals in Verbindung gebracht wird.

Laut Dailymail.co.uk hat der blaue Kinderwagen von George bereits wenige Tage nach Bekanntwerden um 13 % zugelegt. Dies ist übrigens das Kinderwagenmodell, das Kate ausgesucht haben soll: Die Special Edition „Jewel Blue“ Chameleon 3 von www.bugaboo.com

Der Erste, der George ein Geschenk verehrte, war sein Vater William. Was war’ s? Ein Steiff-Teddy aus Good Old Germany! Man ist ja schließlich mit dem Hause Coburg verwandt und die Windsor waren eigentlich die Battenberg oder ein-ge-englischt Mountbatten, früher.

Lassen wir uns also weiter überraschen, wie groß der „George-Effect“ auf die Wirtschaft sein wird und welche Produkte er uns beschert …