BG hat nun den Duke of Westminster als Paten

Einer von Prince Georges Taufpaten, der 25jährige  Hugh Grosvenor, wurde durch den plötzlichen Tod seines Vaters (64) in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zum Duke of Westminster.

Auch ein beträchtliches Vermögen (geschätzte £8,3 Mrd) erbte BG´s „godfather“. Als einziger Sohn geht – ausgenommen der Treuhandfonds für seine drei Schwestern – aller Besitz an ihn allein. Er belegt nun Rang 68 der Reichsten der Welt und ist der reichste Brite unter 30 Jahren.

Vacances en France

Bereits am 26. Juli sind die Cambridges samt Kindern mit der privaten Cessna des Duke of Westminster auf dem Airport Pau-Pyrenees, nahe der spanischen Grenze, gelandet. Sie sollen in Südfrankreich Urlaub bei Verwandten machen, eventuell in Biarritz.

Boulevard des Pyrénées Pau 1

Pau-Pyrénées

Update 10.08.2016:

Die Familie Cambridge soll für mindestens eine Nacht im Hotel du Palais in Biarritz eingecheckt haben.

 

Jäger vs. Jäger

George hatte nur kurz etwas von seinem Daddy. Zwei Tage nach Royal Babys Ankunft aus dem Karibikurlaub verließ der Duke of Cambridge London in Richtung Cordoba. Laut Daily Mail sind die Wales-Brüder seit letztem Donnerstag Gäste auf dem Anwesen „Finca La Garganta“ von Gerald Cavendish Grosvenor, 6. Duke of Westminster, Williams Patenonkel. Der Sohn, Hugh Richard Louis Grosvenor, Earl Grosvenor, ist übrigens wiederum Georges jüngster Pate (22). Dieser private Aufenthalt dient dem Schießen von Wildschweinen und Hirschen.

Bad Move! Gerade jetzt engagieren sich Thronfolger 1 und Thronfolger 2 in einem Video (oben) gegen die Jagd auf Nashörner und Elefanten in Afrika. Sie fordern, dass die Wildlife Szenerie erhalten bleibt – für die Kinder Afrikas und für sie. Die Botschaft ist missverständlich, denn hier wie dort geht es um das Töten von Tieren. Im Fall der Royals ist das Jagen Hobby, im Fall der afrikanischen Jäger ist es u. U. die einzige – schreckliche – Möglichkeit für ihren Lebensunterhalt zu sorgen.

Die Sun titelt: „Bad Wills hunting“ in Anlehnung an den Filmtitel „Good Will Hunting“, der thematisch ganz woanders liegt. Alas…dann wäre da auch noch die internationale Konferenz zum Artenschutz nächste Woche, an der William und Charles teilnehmen werden. Das erinnert fatal an den Schnapp-Schuss König Juan Carlos´ als Elefantenjäger, der gleichzeitig WWF Schirmherr ist, ach nein: WAR.

Charles und William sind sicher davon überzeugt, das Richtige zu tun bzw. zu propagieren. Sie wollen eine ausbalancierte Natur: Geschossen wird, wo zu viel Wild lebt. Geschützt wird, wo das Aussterben von Rassen droht. Die Probleme begannen aber nicht erst mit den Schüssen, sondern viel früher, mit der Plünderung eines Kontinents und mit fehlerhafter Entwicklungshilfe- und Preispolitik. Wie in vielen Fällen könnte der Konsument in der Masse viel bewirken, z. B. kein Produkt aus Elfenbein kaufen, dafür fair gehandelten Kaffee.

Ihren gemeinsamen Appell (oben) beenden Charles und William auf Swaheli, Mandarin, Vietnamesisch, Spanisch und Arabisch. Das ist nice und global. Trotzdem: In der Presse kippt die Stimmung betreffend die Cambridges langsam…Fortsetzung folgt.

Beide Windsormänner zeigen im Video nervöse Hände. Vielleicht ein Glück für einige wilde Tiere?