Bild

Aurora Borealis im UK

Aurora Borealis erscheint gewöhnlich am Himmel über der Arktis und Antarktis. In Großbritannien erlebt man das Naturschauspiel der nordischen Lichter sehr selten. Die Daily Mail präsentiert magische Fotos von Himmelsguckern aus Norfolk, Essex, South Wales, Cumbria und Schottland.
George ist ein Kind extremer Wetterbedingungen: an einem der heißesten Tage Londons geboren: 22. 7. 2013, sein erster Winter 2013/2014 bringt Jahrhundert-Stürme mit Hochwasser und nun noch die nördlichen Lichter der Pole.

Ein Koffer voller George-Memorabilia

20060404 - Washingborough Hall Hotel 005

Washingborough Hall Hotel in Lincoln, England    Foto: Albertane CC BY-SA 2.0

… zählt zu den skurrilsten Dingen, die Gäste 2013 in Travelodge-Hotelzimmern hinterließen. Weitere ungewöhnlich Fundstücke in Großbritanniens guest rooms: ein Ehevertrag, eine Eule namens Hedwig, eine Vogelspinne in eigener Reisetasche, die Grundbuchurkunde zu einem 2Mio£-Haus sowie ein Koffer voller Geisha-Kleider.
Die Sprecherin von Travelodge Shakila Ahmed stellte in ihrem „2013 left behind register“ eine signifikante Zunahme an Smart Technology fest: 10.000 Tablets und Smartphones wurden von Reisenden vergessen. Das häufigste Fundstück des letzten Jahres ist aber der Bestseller „Fifty Shades of Grey“.
Die Souvenirs zur Geburt des Royal Babys ließ ein Tourist im Londoner Stadtviertel Marylebone zurück. Betrachtet man die Gesamtheit an verkauften George-Artikeln im geschätzten Wert von 260.000.000 £, ist dieser Koffer zu vernachlässigen.

Im Moment sind Artikel zu Prince Georges Geburt im Royal Collection Trust Shop um 50% reduziert.

„George most influential fashion figure“ (John Lewis)

Der Report der Kaufhauskette John Lewis anlässlich ihres 150jährigen Bestehens untersuchte das Kaufverhalten in Großbritannien. Die prestigeträchtige Liste der einflussreichsten Personen des Jahres umfasst nur sechs Namen. Prince George schaffte es mit einem 600%-Umsatzuwachs seines Wickeltuchs.

Einkaufschefin und Brand Director Paula Nickolds doziert zum Thema George-Effect im Mirror: “While we all know that fashionistas can influence the products that people buy, what this shows is that other individuals who capture the nations’ imagination can have the same effect.”

Den „most copied look of Britain“ haben auch Cara Delevingne, die für 15% Mehr-Absatz bei Augenbrauenstiften sorgte, und Harry Styles, der für 65% mehr Jumpsuits, sogenannte „Onesies“, auf britischen Straßen verantwortlich ist. Der Strampelanzug für erwachsene Männer schlägt nun wieder den Bogen zurück zu George und wir fragen uns, ob George nicht eigentlich auch die Muse für diesen Trend war.

Die John-Lewis-Untersuchung offenbart noch mehr britisches Leben: Girls aus dem Nordwesten, wo die Verkäufe für Vorhänge signifikant hoch sind, präferieren G-Strings, die aus dem Nordosten neigen eher zu Leoprint-Lingerie (96% mehr als der Landesdurchschnitt) und verwenden auch 33% mehr Anti-Age-Seren. Walisische Mädels tragen lieber rote Unterwäsche. Der Südosten hat den „sweet tooth“, verschlingt 2.3 Tonnen Schokolade jährlich. Panettone ist das Ding der Midlanders. Allgemein sind Tischdecken und Servietten immer weniger nachgefragt in einer Nation, die ihr Dinner vor dem „Telly“ einnimmt, der in der Klasse der 200cm-Geräte in den letzten 12 Monaten um 319% zulegte. (Mirror)

Die Studie prognostiziert, Google Glass, Smart Watches und Sixties Glamour sind die „next hot things“. Moment, Mad Men läuft doch schon länger… Aber John Lewis glaubt an die Strahlkraft des neuen Kidman-Films „Grace“.

Check out more at Mirror.co.uk http://www.mirror.co.uk/news/uk-news/prince-george-fashion-icon-already-2660936#ixzz2k5CRttvQ

Christmas-Werbeclips von John Lewis sind legendär. Für viele Briten wird damit die Vorweihnachtszeit eingeläutet. So geschehen letzten Samstag in der Werbepause von X Factor. Lily Allen, diesjähriger Christmas Star, singt in dem Spot, der 1 Mio£ an Produktionskosten und 7£ für die Kampagne verschlang, Somewhere Only We Know, ein Cover des 2004-Hits von Keane.

DIY Hochzeitstorte von Fiona Cairns

Die Top-Etage, die zu Georges Tauf-Tee gereicht wurde, stammt von ihrer Hochzeitstorte aus dem Jahre 2011. Diese war mit den vier Symbol-Blumen Großbritanniens dekoriert: die englische Rose, die walisische Osterglocke, das irisches Kleeblatt und die schottische Distel. Ob sie eingefroren war oder in einer Dose konserviert wurde – egal. Es ist Windsor-Tradition. Die „Queen of Cakes“ verriet der Daily Mail, dass die Hochzeitstorte aus Leicester nach London transportiert werden musste – der größte Stress ihrer Karriere! – und dass drei Etagen konserviert wurden, also noch Stoff für zwei weitere Tauf-Kuchen respektive zwei Geschwister für George.

Wer die Torte nachbacken will, findet das Rezept für den „Rich Tamarind Fruitcake“ in Cairns  „Bake & Decorate“ oder hier.

Wappen der Cambridges vorgestellt

By SodacanThis vector image was created with Inkscape. (Own work) [GFDL or CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Der Kensington Palast präsentierte gestern öffentlich das Ehe-Wappen („Conjugal Coat of Arms“) von William und Kate. Das Design stammt vom College of Arms, London. Es beinhaltet Williams Wappen, das er zum 18. Geburtstag von der Queen erhielt, und das Familienwappen (drei Eicheln und ein Eichelkranz), das den Middletons vor der Hochzeit der beiden im März 2011 verliehen wurde. Williams Schild zeigt je drei Löwen Englands im ersten und vierten Quadranten, den Löwen Schottlands im zweiten und die Harfe Irlands im vierten. Attention: am 18. September 2014 stimmen die Schotten über ein wichtiges Referendum ab, nämlich über ihre Unabhängigkeit oder „Devolution“ (Übertragung von Befugnissen auf regionele Ebene).

Das Schild wird umrahmt vom blauen Hosenbandorden mit der Aufschrift „Honi soit qui mal y pense“, dessen Mitglied William ist. Kates Schild ist vertikal halbiert und halb rot, halb blau gefärbt. Eine goldene Raute schneidet es in drei Bereiche, in denen je eine Eichel mit Blättern zu finden ist. Eichenlaub umkränzt das Ganze, um Williams Orden zu kompensieren.

Williams Wappentiere ergänzen die Schilde: der Löwe und das Einhorn, um den Hals eine rote Muschel trägt, welche wiederum seit Jahrhunderten Symbol im Wappen der Spencers, Dianas Familie, ist.

Das Ehewappen bleibt so „für immer“. Elemente um die Schilde, um etwaige Rollenänderungen widerzuspiegeln, können im Laufe der Zeit verändert werden. Kate und William behalten auch ihre jeweils eigenen Wappen, um sich individuell zu präsentieren.