Rhabarber Rhabarber

Kirkgate Market, Leeds; by Bazonka (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Die Kaufhauskette Debenhams hat eine eigene Kategorisierung der menschlichen Körperformen ersonnen, den „Body Shape Guide“: Frauen sind nicht länger nur „Apfel“ oder „Birne“, sondern Kirsche, Erdbeere oder – at the top of the list – „Rhabarber“: kleine Oberweite, langer jungenhafter Körper, schmale Hüften und Beine.
Als prominente Vertreterin dieser Idealform nannte Debenhams Georges Mum, die Duchess of Cambridge. Männer werden in vier Gemüsesorten eingeteilt, unter denen die „Pastinake“ als bella figura gilt. Im diese Woche neu eröffnenden Flagshipstore in der Oxford Street kann man den Früchte- oder Gemüsecocktail ausprobieren.

Debenhams, Oxford Street 2011, von bayerberg from London, UK (London Riots – Clapham) [CC-BY-SA-2.0], via Wikimedia Commons

Harrods´ Star

Im bekanntesten Kaufhaus Londons (1834) in 87-135 Brompton Road, ist seit 2005 eine kitschige Skulptur, genannt „Innocent Victims“, von Georges Großmutter Diana mit Dodi Al-Fayed, aufgestellt.

2010 verkaufte Mohamed Al-Fayed an die Qatar Holding für angeblich 1,8 Mrd Euro. Beim ehemalige Hoflieferanten (bis vor 12 Jahren) geht seit 1997 kein Royal mehr einkaufen, da der ehemalige Besitzer den Duke of Edinburgh aka den Ehemann der Queen für den Autounfall seines Sohnes verantwortlich macht.

„George most influential fashion figure“ (John Lewis)

Der Report der Kaufhauskette John Lewis anlässlich ihres 150jährigen Bestehens untersuchte das Kaufverhalten in Großbritannien. Die prestigeträchtige Liste der einflussreichsten Personen des Jahres umfasst nur sechs Namen. Prince George schaffte es mit einem 600%-Umsatzuwachs seines Wickeltuchs.

Einkaufschefin und Brand Director Paula Nickolds doziert zum Thema George-Effect im Mirror: “While we all know that fashionistas can influence the products that people buy, what this shows is that other individuals who capture the nations’ imagination can have the same effect.”

Den „most copied look of Britain“ haben auch Cara Delevingne, die für 15% Mehr-Absatz bei Augenbrauenstiften sorgte, und Harry Styles, der für 65% mehr Jumpsuits, sogenannte „Onesies“, auf britischen Straßen verantwortlich ist. Der Strampelanzug für erwachsene Männer schlägt nun wieder den Bogen zurück zu George und wir fragen uns, ob George nicht eigentlich auch die Muse für diesen Trend war.

Die John-Lewis-Untersuchung offenbart noch mehr britisches Leben: Girls aus dem Nordwesten, wo die Verkäufe für Vorhänge signifikant hoch sind, präferieren G-Strings, die aus dem Nordosten neigen eher zu Leoprint-Lingerie (96% mehr als der Landesdurchschnitt) und verwenden auch 33% mehr Anti-Age-Seren. Walisische Mädels tragen lieber rote Unterwäsche. Der Südosten hat den „sweet tooth“, verschlingt 2.3 Tonnen Schokolade jährlich. Panettone ist das Ding der Midlanders. Allgemein sind Tischdecken und Servietten immer weniger nachgefragt in einer Nation, die ihr Dinner vor dem „Telly“ einnimmt, der in der Klasse der 200cm-Geräte in den letzten 12 Monaten um 319% zulegte. (Mirror)

Die Studie prognostiziert, Google Glass, Smart Watches und Sixties Glamour sind die „next hot things“. Moment, Mad Men läuft doch schon länger… Aber John Lewis glaubt an die Strahlkraft des neuen Kidman-Films „Grace“.

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Christmas-Werbeclips von John Lewis sind legendär. Für viele Briten wird damit die Vorweihnachtszeit eingeläutet. So geschehen letzten Samstag in der Werbepause von X Factor. Lily Allen, diesjähriger Christmas Star, singt in dem Spot, der 1 Mio£ an Produktionskosten und 7£ für die Kampagne verschlang, Somewhere Only We Know, ein Cover des 2004-Hits von Keane.