Der Bagger King

Auf der Fahrt in den BP letzten Mittwoch wurde BG mit einem Buch gesichtet: „Dig Dig Digging“ von Margaret Mayo und Alex Ayliffe ist ein Kinderbuch in Reimen aus der Serie „Awesome Engines“.

Lupo als Romanheld

Der Familienhund der Cambridges, „Lupo“, ist die Hauptfigur eines Buches, das am 4. September in Englisch erscheint. Die Idee zu dem fiktiven Roman kam der Autorin Aby King, als ihr eigener Cocker Spaniel „Lily“ beim Spaziergang in Kensington Gardens auf das Grundstück der Royals geriet. Bei einer Führung durch Windsor Castle konkretisierte sich die Story. Mittlerweile ist von einem Vertrag über vier Bücher die Rede und vom Verkauf der Filmrechte.

http://www.theadventuresoflupo.com/

https://www.hachettechildrens.co.uk/books/detail.page?isbn=9781444921458

Entgegen ursprünglicher Meldungen ist es wohl so, dass nicht William, sondern die Middletons Kate den Cocker Spaniel „Lupo“ zu Weihnachten 2011 geschenkt haben.

KIA im Dienste Ihrer Majestät

By ingo zwank (iz) (Own work (own picture)) [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC-BY-SA-2.0-de], via Wikimedia Commons

Monatelang wurde das schlechte Omen für die Monarchie von der Stiftung „Historic Royal Palaces“, die für den Tower verantwortlich ist, vertuscht. Aber britischen Medien deckten nun auf, dass die Zahl der Raben des Towers im Mai von acht auf sechs durch einen Fuchs dezimiert wurden. „Jubilee“, ein Geschenk an die Queen anlässlich ihres 60. Thronjubiläums, und „Grip“ bekamen im Innenhof des Towers „the Anna Boleyn treatment“ (Daily Mail, i.e. Hinrichtung im Tower 1535), bevor sie, wie jeden Abend, in den Schutz ihrer Volieren zurückkehren konnten.

Aus Kinderbüchern kennt jeder Engländer die Prophezeiung, „If the Tower of London ravens are lost or fly away, the Crown will fall and Britain with it.“ (Jeffrey Vallance, Fourtean Times, Nov 2007). Nach dieser Legende werden seit King Charles II (1660–1685) im Innenhof des White Towers mindestens sechs Raben gehalten, um das Königreich vor dem Untergang zu bewahren. Historiker tendieren laut „The Guardian“ zu der These, dies sei eine erst zu Viktorianischen Zeiten entstandene Fantasie. 1845 veröffentlichte Edgar Allan Poe sein Werk „Raven“, das in Europa und Amerika eine Faszination für diese Tiere entfachte.

Im 2. Weltkrieg hat nur ein Rabe „The Blitz“ überlebt, woraufhin Premierminister Sir Winston Churchill die Aufstockung der Population auf sechs Exemplare anordnete.

Die Raben werden geführt als Soldaten des Königreichs, besitzen „attestation cards“ und können „unehrenhaft entlassen“ werden, wie Rabe „George“, der 1986 nach Wales abkommandiert wurde, nachdem er Fernsehantennen attackiert hatte, und „Grog“, der 1981 in ein Pub flatterte.

Aber sie werden nicht nur als Soldaten angesehen, sondern auch als Königliche Hoheiten. Boria Sax beschreibt sie folgendermaßen in seinem Buch „City of Ravens: London, Its Tower, and Its Famous Birds“ (London: Duckworth, 2011, S. 17): „The ravens are now treated almost like royalty. Like the Royals, the ravens live in a palace and are waited on by servants. They are kept at public expense, but in return they must show themselves to the public in settings of great splendour. So long as they abide by certain basic rules, neither Royals nor ravens have to do anything extraordinary. If the power in question is political and diplomatic, the Royals now have hardly more than the ravens. But the word „power“ here can also mean the aura of glamour and mystery which at times envelops both ravens and monarchs.”

Ganze 37 Ravenmaster, sogenannte „Beefeaters“ mit Militärkarriere, Jobtitle: Yeoman Warder Ravenmaster, HM Tower of London und Jahreseinkommen von 21.000 Pfund, pampern die Raben laut Daily Mail, die allerdings mit gestutzten Flügeln leben müssen.