Weihnachtliches Kleid in Grün und Rot

Die Duchess hat zu einem ihrer letzten Termine in diesem Jahr das rotgrüne floral gemusterte Kleid von Vanessa Seward gewählt. Weihnachtliche Farben, die nicht darüber hinweg täuschen können, dass die ehemals so sparsame Herzogin, die früher oft Highstreet Labels wie L.K.Bennett und Reiss trug, in diesem Jahr eine Tendenz zu Dolce & Gabbana und Preen hatte. Die Daily Mail addierte ihr diesjähriges Kleiderbudget zu 174170£, während es 2015 bei schlappen 34.260£ lag.

Ein gewisser Tom, Charity Worker bei TheMix, wurde nach Veröffentlichung seines Fotos auf dem Instagram-Account kensingtonroyal zum viralen Hit: „Who´s the dish behind the duchess?“

Sonntag im Bicester Village

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BG bekam am Sonntag einen neuen Schlafanzug von Lacoste – zum reduzierten Preis im Bicester Village. Die Twitter-Gemeinde postete sofort, wer da auf Schnäppchenjagd ist. Reiss, Bonpoint, Ralph Lauren und Gucci waren die anderen Outlet-Ziele der sparsamen Herzogin. Sie liebt die Überschaubarkeit dieses künstliche Schnäppchen-Ortes. Wohl auch die Diskretion des Personals, so der Pressesprecher auf Presseanfragen: „We never comment regarding her visits.“

Unter den Designern, die hier Tür an Tür ihre Waren der letzten Saison anbieten, sind noch weitere Lieblinge von Georges Mum: Alexander McQueen, L.K. Bennett, Jimmy Choo, Ted Baker, Diane von Fürstenberg, Missoni und Temperley.

Das Village ist an Wochenenden und Schulferien überlaufen, so dass sich Warteschlangen bilden. Mit dem VIP Pass gibt es nochmal 10% off:

http://www.theaa.com/rewards/offers/chic-outlet-shopping.jsp

Adresse Bicester Village:

50 Pingle Drive, Bicester, Oxfordshire, OX26 6WD, UK

http://www.bicestervillage.com/

L.K.Bennett Show und Hochzeitsgäste in Batcombe

Rot. Schwarz. Pailletten. Zitronengelb. Fake Fur. Glencheck-Karo. Bubikrägen. Rosen.

Herzogin Catherine favorisiert bei ihrem Lieblingslabel L.K.Bennett vor allem die nudefarbenen Plateaupumps, in Spanien nach der Königin bereits „Letizias“ genannt. Die Lackschuhe für 228€ trägt sie zu beinahe jedem öffentlichen Auftritt. Der 10cm-Absatz ist mit dem Plateau superbequem und kommt bereits seit Juli 2011 ständig zum Einsatz: bei Hochzeiten, dem Thronjubiläum der Queen, Charity-Events, Australienreise – always Nude! Fotogalerie

Samstags waren die Cambridges Gäste bei der Vermählung von Alexander Vaulkhard (Eton College-Kommilitone von William) mit Sarah Nicholson in Batcombe. Fotos:

http://www.sheptonmalletjournal.co.uk/pictures/Duke-Duchess-Cambridge-attend-Batcombe-wedding/pictures-21944597-detail/pictures.html#5

Brisbane: Ausverkaufte Mohnblumen

Das L.K.Bennett „Lasa Poppy Dress“, das die Duchess of Cambridge auf der Air Force Base Amberley in Brisbane trug, ist schon wieder ausverkauft. Es lohnt sich aber, ein Auge auf die Website L.K. Bennett zu haben, denn sie werden wahrscheinlich nachproduzieren – wie das „Detroit Notch Collar Fitted Dress“, das jetzt wieder hier bestellbar ist.

Pumps von Alexander McQueen. Das Ein- und Aussteigen war sicher tricky, aber Georges Mum in einer F/A-18 Super Hornet ist ein Foto zum Erinnern.

Hier das Royal Menu im Brisbane Convention Center:

Poppy Day

Am Montag, 11. November, gedenken Mitglieder des Commonwealth den getöteten Soldaten: „Remembrance Day“ (in Deutschland ähnlich: der Volkstrauertag, zwei Sonntage vor dem Advent. Er erinnert an die toten Soldaten aller Nationen).

König George V hatte 1919 diesen Gedenktag den Gefallenen des 1. Weltkriegs gewidmet und am Abend des 10. Novembers ein Bankett zu Ehren des Präsidenten der französischen Republik im Buckingham Palace gegeben. Der darauffolgende Tagwurde wurde dann zum Remembrance Day erklärt.

Das Emblem der Mohnblume (engl. poppy) geht auf das Gedicht „In Flanders Fields“ von Lieutenant John McCrae zurück, der 1915 im Krieg getötet wurde. Kameraden retteten das Poem, das noch im selben Jahr im Londoner Magazin „Punch“ publiziert wurde. In Kanada zählt es sogar zu den bekanntesten lyrischen Werken.

Georges Eltern erschienen heute unangekündigt im morgendlichen Pendlerverkehr der London Tube, um die British Legion zu unterstützen, die hier Plastik-Ansteckblumen verteilte. Bereits am Kensington Palace nahmen die Cambridges laut Mirror den öffentlichen Bus. Natürlich plauderten sie an der Tube Station High Street Kensington besonders lange am Royal Airforce-Stand. Bunte glaubt in Kates Aussehen  zu erkennen, dass George ihr den Schlaf raubt. Die Duchess of Cambridge am Remembrance Day 2011 und 2012 in Schwarz, dieses Jahr in Mohnblumen-Rot (Mantel „Ami Coat“ von L. K. Bennett, 2011) – vielleicht um Ermüdungserscheinungen zu kaschieren? Jedenfalls versteckte sie nicht ihren grauen Haaransatz. Das mag daran liegen, dass die Herzogin, die laut Insiderkreisen noch stillt, weder das Risiko eingehen will, dass Chemie aus Haarfärbemitteln in die Muttermilch gelangt noch die vier Stunden Zeit hat, die eine Naturfarbebehandlung benötigt. Ihr Terminkalender ist wieder voll. Am Sonntag, 10. 11. erscheint die Duchess zu einer Kranzniederlegung vorsorglich mit Hut made by James Lock.

In Großbritannien wächst die Kritik an den „Poppies-Feierlichkeiten“. Zum einen, weil sie Kriege an sich nicht verurteilen, zum anderen, weil es einen regelrechten Merchandising-Boom mit Produkten wie Hoodies, Broschen, Schirmen etc. gibt, um junge Menschen zu erreichen: http://www.poppyshop.org.uk . Es ist chic, die poppy von Ende Oktober bis zum 11. November am Revers zu tragen (Die BBC legte genaue Zeiten für ihre TV-Moderatoren fest). Auch die drei Geheimdienstchefs (MI5, MI6, GCHQ), die heute im Unterhaus zu den Abhörmethoden befragt und dabei z. T. erstmals gefilmt wurden, trugen die roten poppies.

Bereits 1933 verteilte die Women´s Guild weiße poppies, die heute von Pazifisten benutzt werden, um gegen den Krieg an sich zu demonstrieren. Andere wollen mit den weißen Mohnblüten an die verstorbenen Zivilisten der Kriege erinnern.

Nach 30 Jahren Geheimhaltungspflicht veröffentlichten die Briten im August eine Rede, die die Queen im Falle eines 3. Weltkriegs wohl gehalten hätte. Darin heißt es laut Bild: „Nun breitet sich der Wahnsinn des Krieges erneut in der Welt aus und unser tapferes Land muss sich erneut darauf vorbereiten, trotz aller Widrigkeiten zu überleben“. Die Queen als oberste Befehlshaberin des Heers, sollte sowohl von Kummer als auch von Stolz sprechen und damit das Volk auf Zusammenhalt einschwören und zum Beten auffordern. Es wird vermutet, dass ihr dieses von Beamten während eines Manövers verfasste Skript nie unter die Augen kam.