Sir Eddie!

Best Buddies in Eton – Williams ehemaliger Kumpel erhielt gestern Abend auf Schloss Windsor von dessen Großmutter aka The Queen seinen OBE (Officer des Order of the British Empire) für seine Verdienste im Bereich Drama.

Much appreciated by all his female admirers around the world!

Wir lieben ihn als Cover der aktuellen UK Esquire

…als fantastischen Darsteller des „Danish Girl“

…und als Pendler im öffentlichen Nahverkehr:

Nicht wegen George verzagen – Netmums fragen

Laut Daily Mail flüsterte William Siobhan Freegard, Sally Russell oder Catherine Court bei der Ehrung im Buckingham Palast zu, dass Kate und er netmums.com oft nutzen und er verstehe, wie allein und hilflos sich manchmal Eltern kleiner Kinder mit ihren Fragen und Problemen fühlen.

Das Trio der neuen OBEs (Officers of the Order of the British Empire) gründete 2000 das Online-Netzwerk mit heute 151 local sites im UK. Die Website mit monatlich 6.2 Mio Besuchern (geschätzter Wert 50 Mio £) wurde zwar mittlerweile an aufeminin.com verkauft, nach wie vor aber engagieren sich die Gründerinnen für „ihr Baby“.

http://www.dailymail.co.uk/embed/video/1085837.html

Royal Prerogative of Mercy

By User andreas_tw on Flickr (Flickr) [CC-BY-2.0], via Wikimedia Commons

Auf Antrag des Oberhauses rehabilitiert die Queen zum 24. Dezember einen Helden des UK: Alan Turing. Ihr „Royal Prerogative of Mercy“ genanntes Vorrecht wurde seit 1945 erst dreimal von einem englischen Monarchen angewendet.
Der Entschlüssler des deutschen Enigma-Codes gilt als Computer-Genie und Vater der Informatik. Als der Zweite Weltkrieg gewonnen war, bestrafte man ihn für seine Homosexualität mit einer „chemical castration“. Turing, Officer of the British Empire, nahm sich 1954 mit einem Zyankali-vergifteten Apfel das Leben. Gerüchtweise ist das die Hintergrundgeschichte zum Apple-Logo.

Zum Ritter geschlagen by William


Die Queen erhebt vorwiegend Briten, aber auch Ausländer, in den Adelsstand, z. B. zur „Dame Commander“, als Namenszusatz: „DBE“ oder ernennt sie zu Officers oder Members of the Order of the British Empire, kurz: „OBE“ und „MBE“.

Manchmal nimmt ihr Prince Charles aka The Duke of Cornwall diese Aufgabe ab, selten The Princess Royal, Anne. Heute übernahm erstmals William. Vielleicht muss man erst einen Nachkommen haben, um dieser Aufgabe würdig zu sein?
Die bis zu 25 Ehrungen eines Jahres finden im Ballsaal des Buckingham Palace statt – wie heute – aber auch im Palace of Holyroodhouse in Edinburgh/ Schottland, in Cardiff Castle/ Wales oder im Waterloo Chamber auf Schloss Windsor. Der eigentliche Akt dauert nur wenige Minuten. Der Orden wird überreicht, dann mit Handschlag gratuliert. Honorees, welche den Titel „Sir“ erhalten, sprich: „Knight Commanders“, knien nieder und werden mit dem Schwert König Georges VI zum Ritter geschlagen. Man plaudert sehr dezent über Sport, Verletzungen, Emotionen. Ordensempfänger können zu der „Investiture“ drei Verwandte oder Freunde einladen, die der Zeremonie beiwohnen dürfen. Die Auszeichnungen gehen an verdiente Personen aus den Bereichen „Politics“, „Economy“, „Charity and Community“, „Arts“, „Armed Forces“ und „Sports“.

Aus letztgenanntem kommt der heute als „OBE“ ausgezeichnete Wimbledon-Champion Andy Murray. Er freute sich über diesen „special special day“, da ja William debütierte, und fühlte sich – was auch sonst – „geehrt“.
Foto mit dem Duke of Cambridge

Ein weiterer George, nämlich der V., stiftete anno 1917 diesen britischen Verdienstorden. Colin Firth wurde 2011 ausgezeichnet. Er verkörperte im Jahr davor in „The King´ s Speech“ George VI, den Vater der Queen.