HAPPY FIRST NEW YEAR George

Dem Sunday Express nach hat George sein erstes Silvester in der Middleton Villa in Bucklebury verbracht. Die Cambridges sollen Sonntag oder Montag Williams Familie verlassen und die 250 km nach Berkshire gefahren sein. Dort gab es sicher eine im Vergleich zu Sandringham recht informelle Party mit Pippa und James und vielleicht auch mit deren Anhang, Nico Jackson und Donna Air. People berichtet von einer gemütlichen Feier bei einem Bucklebury-Freund am Montagabend, zu der Pippa ihre Sis ohne Anhang schleppte.

Nächstes Weihnachten und den Jahreswechsel 2014/15 könnten die Middletons schon bei den Cambridges auf Anmer Hall verbringen. Die Renovierung ist bald abgeschlossen und dann gibt es keine Unterbringung-Engpässe auf dem Sandringham Anwesen mehr.

Auf der New Year Honours List für 2014 steht auch der Name von Georges Geburtshelfer. Der 70jährige Dr. Marcus Setchell wird von der Queen in den Stand eines Knight Commander of the Royal Victorian Order erhoben. Er war zwanzig Jahre der Gynäkologe der königlichen Familie und hatte seine Pensionierung extra für die Geburt des Future Kings verschoben. Laut Daily Mail hatte er der Countess of Wessex, Sophie, das Leben gerettet, als sie bei der Geburt ihrer Tochter Lady Louise Komplikationen hatte.

Eigentlich sollte noch im alten Jahr in Tattenhoe der erste Pub eröffnen, der nach dem Royal Baby „The Prince George of Cambridge“ benannt ist. Manager Peter Furness-Smith geriet Laut MKWeb in Rage, weil die britische Bürokratie, die den Start verzögere, dem Steuerzahler angeblich 250.000£ und seinem Unternehmen McMullen&Sons 20.000£ koste. Geplant ist eine große Auswahl an internationalen Bieren, aber auch eine kleine exzellente Weinkarte.

Royal Connection mit Range Rover

By Thesupermat (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Als inoffizielle Botschafter des britischen Autobauers erhalten nun Carole, Philippa und James Middleton das exklusive VIP Treatment mit Top Class Fahrzeugen. Dieses Leasing-Modell stand schon in der Kritik, da Celebrities für die Fahrzeuge im Gegenzug via Tweets und Blogging werben. Oder das Mindeste: Für einen Bruchteil der üblichen Leasingraten lassen sie sich im Auto ablichten – allein das ist unbezahlbar für die Luxusmarke. Allerdings sind die Middletons schon langjährige Kunden und damit glaubhafte Testimonials.
Auch William chauffierte seine neue kleine Familie in einem 140.000£-Range Rover von der St. Mary´s Klinik nach Hause. Für Royals gehört die Loyalität zu britischen Marken auch zum Dienst am Vaterland. Laut Daily Mail gab es letztes Jahr allerdings ein Arrangement mit Audi, die wohl einen 60% Rabatt auf ihre Wagen gaben. Bestätigt werden diese Vereinbarungen nicht, nicht einmal die Namen der Kunden. Diskretion, please.
Wie der Spiegel 2011 berichtete, fuhr die Königliche Familie damals privat Audi, zu öffentlichen Anlässen wie der Hochzeit im April aber Rolls Royce (die Herzogin) und Bentley (William und Harry). Die Londoner Times beschrieb die Liebe der Royals zu „Vorsprung durch Technik“ als Obsession. Audis PR-Chef Zammett soll eine Einladung zum Royal Wedding bekommen haben. Laut Times fährt der Duke einen Audi S4 4,2-Liter-V8-Saloon, sowohl die Duchess als auch die Queen einen A3 und Harry einen A3 Turbodiesel. Auch für die Bediensteten nur das Beste: Prince Charles soll seit 2002 eine ganze Audi-Flotte geordert haben. Im Fuhrpark befinden sich natürlich auch Bentleys, Rolls Royces und Jaguars. Die Times berichtet von gezielten Spenden an Stiftungen des Prinzen und die Förderung der englischen Polo-Nationalmannschaft mit einem Audi A6 je Spieler.

Diana hatte die Marke entdeckt, sie fuhr in den 90ern ein türkisfarbenes Audi-Cabrio und wurde dafür angeblich von ihrem Gatten kritisiert.

William und Kate – ihr Leben, ihre Autos

Tante Pippa, die Jägerin

Ein Freund postet ein Foto auf Instagram. Es zeigt Tante Pippa lachend in Gilmerton, Schottland, wo sie mit einer Horde Freundinnen vor erschossenen Fasanen posiert.

Die Tierschutzorganisation Animal Aid berichtet bild.de, dass 40 Mio Fasane jährlich geschossen werden, die vorher in Bodenmassenhaltung extra für diesen Zeitvertreib der Upper Class gezüchtet  wurden. Die Tiere sind leichte Beute, da sie halbzahm nicht das notwendige Fluchtverhalten erlernen konnten. Marius Tünte (Deutscher Tierschutzbund) dazu in bild.de: „Wenn Pippa Middleton mit ihren Freundinnen zur Jagd geht, dann hat das nichts mit einem ökologisch verantwortbaren Beitrag zum Arten- und Naturschutz zu tun. Es geht lediglich um ein Freizeitvergnügen, bei dem die Tiere als Flintenfutter für irgendwelche Eliten und Möchte-Gern-Royals abgeknallt werden.“

Nicht das erste Mal, dass Kates Mischpoke unangenehm auffällt. In diesem Jahr bekamen die Middletons schon einmal schlechte Schlagzeilen, da ihre Firma für Partyzubehör laut Daily Mail südamerikanische Pappmachéfiguren, sogenannte Piñatas, in Kinderarbeit und unter ausbeuterischen Bedingungen fertigen lässt. Verkaufspreis pro Stück sind 15 €, was für 15 Cent/Stunde in 70-Stunden-Wochen in Mexiko in Handarbeit hergestellt wird. Man zeigte sich erschrocken und wollte der Sache nachgehen.

von Paul Sapiano from San Diego, USA (Viva Piñata) [CC-BY-2.0], via Wikimedia Commons