Impressive midair posing technique

Valentinstag 2017: Die Duchess hatte einen Termin bei der Royal Air Force in Stamford. Zusammen mit den Kadetten hüpfte die „Honorary Air Commandant“ dabei in Stuart Weitzman HalfNHalf Stretch Rider Stiefeln wie ein Häschen vor und zurück (siehe Video).

Die Time nannte ihre Jumps „wildly photogenic“! Dabei wieder zu beobachten ihre beiden signifikaten Gesten: „Hände mit Clutch vor den Bauch halten“ und „Haare hinters Ohr streichen“. Reminiszenz an den Tag der Verliebten: Herzohrringe und Outfit in italienischem ROT, Blazer von Philosophy di Lorenzo Serafini (Resort ’17 Collection).

Alles Roger

Prince George besuchte gestern mit seinen Eltern  das Familien-Event „Air Tattoo“ der Royal Air Force Base in Gloucestershire, die größte militärische Luftschau weltweit. Brav mit Kopfhörern gegen den Lärm geschützt, faszinierten den Kleinen vor allem die Rotoren der Helikopter. Da sein Vater ausgebildeter Rettungsflieger ist, hat der bald Dreijährige sicher schon einiges darüber gehört. Der Flight Lieutenant lobte deshalb auch sein „technisches Knowhow“, da George ständig von „tail rotor“ sprach. Allerdings bevorzugte BG den Platz hinten neben Mum und wollte nicht an die Knöpfe vorne bei Dad. Dieser beichtete, er würde gern mehr fliegen und sei neidisch auf die Piloten. Herzogin Kate ist seit Februar Honory Air Commandant, da Prince Philip ihr die Schirmherrschaft über die RAF Air Cadets überlassen hat.

The Queen by David Bailey

Das Queen-Porträt zu ihrem morgigen 88. Geburtstag von David Bailey, OBE, der derzeit eine Ausstellung in der National Portrait Gallery hat, wird die Regierung auch für die Werbekampagne GreatBritain benutzen. Der Starfotograf, der viermal verheiratet war – einmal mit Catherine Deneuve – diente 1957 der Queen bzw. der Royal Air Force in Singapur.

Poppy Day

Am Montag, 11. November, gedenken Mitglieder des Commonwealth den getöteten Soldaten: „Remembrance Day“ (in Deutschland ähnlich: der Volkstrauertag, zwei Sonntage vor dem Advent. Er erinnert an die toten Soldaten aller Nationen).

König George V hatte 1919 diesen Gedenktag den Gefallenen des 1. Weltkriegs gewidmet und am Abend des 10. Novembers ein Bankett zu Ehren des Präsidenten der französischen Republik im Buckingham Palace gegeben. Der darauffolgende Tagwurde wurde dann zum Remembrance Day erklärt.

Das Emblem der Mohnblume (engl. poppy) geht auf das Gedicht „In Flanders Fields“ von Lieutenant John McCrae zurück, der 1915 im Krieg getötet wurde. Kameraden retteten das Poem, das noch im selben Jahr im Londoner Magazin „Punch“ publiziert wurde. In Kanada zählt es sogar zu den bekanntesten lyrischen Werken.

Georges Eltern erschienen heute unangekündigt im morgendlichen Pendlerverkehr der London Tube, um die British Legion zu unterstützen, die hier Plastik-Ansteckblumen verteilte. Bereits am Kensington Palace nahmen die Cambridges laut Mirror den öffentlichen Bus. Natürlich plauderten sie an der Tube Station High Street Kensington besonders lange am Royal Airforce-Stand. Bunte glaubt in Kates Aussehen  zu erkennen, dass George ihr den Schlaf raubt. Die Duchess of Cambridge am Remembrance Day 2011 und 2012 in Schwarz, dieses Jahr in Mohnblumen-Rot (Mantel „Ami Coat“ von L. K. Bennett, 2011) – vielleicht um Ermüdungserscheinungen zu kaschieren? Jedenfalls versteckte sie nicht ihren grauen Haaransatz. Das mag daran liegen, dass die Herzogin, die laut Insiderkreisen noch stillt, weder das Risiko eingehen will, dass Chemie aus Haarfärbemitteln in die Muttermilch gelangt noch die vier Stunden Zeit hat, die eine Naturfarbebehandlung benötigt. Ihr Terminkalender ist wieder voll. Am Sonntag, 10. 11. erscheint die Duchess zu einer Kranzniederlegung vorsorglich mit Hut made by James Lock.

In Großbritannien wächst die Kritik an den „Poppies-Feierlichkeiten“. Zum einen, weil sie Kriege an sich nicht verurteilen, zum anderen, weil es einen regelrechten Merchandising-Boom mit Produkten wie Hoodies, Broschen, Schirmen etc. gibt, um junge Menschen zu erreichen: http://www.poppyshop.org.uk . Es ist chic, die poppy von Ende Oktober bis zum 11. November am Revers zu tragen (Die BBC legte genaue Zeiten für ihre TV-Moderatoren fest). Auch die drei Geheimdienstchefs (MI5, MI6, GCHQ), die heute im Unterhaus zu den Abhörmethoden befragt und dabei z. T. erstmals gefilmt wurden, trugen die roten poppies.

Bereits 1933 verteilte die Women´s Guild weiße poppies, die heute von Pazifisten benutzt werden, um gegen den Krieg an sich zu demonstrieren. Andere wollen mit den weißen Mohnblüten an die verstorbenen Zivilisten der Kriege erinnern.

Nach 30 Jahren Geheimhaltungspflicht veröffentlichten die Briten im August eine Rede, die die Queen im Falle eines 3. Weltkriegs wohl gehalten hätte. Darin heißt es laut Bild: „Nun breitet sich der Wahnsinn des Krieges erneut in der Welt aus und unser tapferes Land muss sich erneut darauf vorbereiten, trotz aller Widrigkeiten zu überleben“. Die Queen als oberste Befehlshaberin des Heers, sollte sowohl von Kummer als auch von Stolz sprechen und damit das Volk auf Zusammenhalt einschwören und zum Beten auffordern. Es wird vermutet, dass ihr dieses von Beamten während eines Manövers verfasste Skript nie unter die Augen kam.

 

William is breaking the news

Photo: Cpl Paul Oldfield/MOD [Für die Lizenz, siehe], via Wikimedia Commons

12.49 Uhr: Der Newsticker von Bild-Online verkündet: „Prinz William verlässt die Armee.“ Was längst als wahrscheinlich galt, heute nur noch vom Palast offiziell bestätigt wurde, gilt der Bild als Top-News, durch Ausrufezeichen ! gekennzeichnet, wichtiger als „Griechenland: Immer mehr Arbeitslose“ und „Hackerangriff auf Vodafone“.

Nach siebeneinhalb Jahren wird der Duke of Cambridge seine aktive militärische Karriere beenden, in den nächsten Wochen nach London übersiedeln und sich dort vorwiegend karitativen Aufgaben widmen. Kernthemen: Artenschutz und Hilfe benachteiligter Kinder. In einem aktuellen Interview für ITV erzählt William, wie ihn seine Mutter Diana mit ihrem Enthusiasmus und Engagement für Hilfsorganisationen angesteckt habe. Über Georges Geburt: „Das hat meine Sicht auf die Welt geändert.“ Ein von Wilderern getötetes Nashorn rührte ihn kürzlich zu Tränen. Und das, obwohl er selbst jagen geht! Die Vaterschaft hat seinen Beschützer-Instinkt geweckt. Die Liebe zu Afrika bewegt William, sich für den Tier- und Artenschutz dort einzusetzen. Weiterhin verriet Georges Daddy, dass er Hunderte von Tieren und Geräusche aus dem Busch auf seinem iPhone gespeichert habe. An stressigen Tagen mache er einen Büffel oder eine Grille an. „Das beruhigt mich.“ So geht Royal Daydreaming.

Seine Karriere begann Georges Dad 2006 traditionell als Kadett der Königlichen Militärakademie Sandhurst. Er wurde zum Lieutenant befördert und ging zur Luftwaffe. 2009 begann er sein eineinhalbjähriges Training zum Search and Rescue Piloten bei der RAF und vollendete seine Pilotenausbildung, die er bereits 2008 begonnen hatte. Hauptgrund für den Abschied ist wohl die Gefährlichkeit seines Jobs und zu wenig Zeit für seinen Sohn.