Tag 8: Farewell to Canada

Morgens um 10 am Samstag: William und Catherine eilen zum Cridge Centre in Victoria – sie ganz in Zara, nur die Schuhe stechen ins Auge: Tweed Schuhe von J.Crew, erhältlich hier.

Dann gings mit der „Pacific Grace“ und der Jugend der Seerettung zum Segeln. Die Duchess im Wax Parka von Troy und Superga „Cotu“ Sneakers.

Mhm, duften Mamas Blumen gut! Charlotte sieht nach wie vor ihrer Urgroßmutter, der Queen, verblüffend ähnlich! Mums Mantel ist eine Maßanfertigung von Catherine Walker.

Vor dem seaplane, an dessen Bord sich Prince George die Nase am Fenster platt drückte, kam der Abschied…

Für alle, die die besuchten Orte in Kanada (Victoria, Kelowna, Great Bear Rainforest…) auch kennen lernen wollen, hat die Vogue einige Anregungen hier zusammengestellt.

Sammlerstück

Ein Spotlight dieser Sonderedition liegt natürlich auf BG (und auf seiner Schwester)!

Sie enthält ikonographische Fotos aus Vanity Fair, American Vogue, British Vogue, Tatler, The New Yorker, American GQ, British GQ, W.

The Queen by David Bailey

Das Queen-Porträt zu ihrem morgigen 88. Geburtstag von David Bailey, OBE, der derzeit eine Ausstellung in der National Portrait Gallery hat, wird die Regierung auch für die Werbekampagne GreatBritain benutzen. Der Starfotograf, der viermal verheiratet war – einmal mit Catherine Deneuve – diente 1957 der Queen bzw. der Royal Air Force in Singapur.

Vogue vs postpartum Kate

Foto: Jeremy Kemp

Hatte sich die Vogue schon während der Schwangerschaft mit dem Style der Duchess of Cambridge beschäftigt und „soon-to-be-pregnant“-Damen empfohlen, ihre Garderobe hinsichtlich des wachsenden Umfangs kalkuliert zu wählen, und zwar hinsichtlich „Work“, „Night Out“ und „Weekend Wear“, denn niemand wolle, „ein kleines Vermögen für Umstandsmode ausgeben“, so übernimmt die Fashion-Bibel in der Abhandlung von Kates tadelloser „postpartum“-Erscheinung eine Position, die gänzlich im Widerspruch zu ihrer jahrzehntelangen Rolle steht.

Im Artikel „Dressing for an ever-growing bump“ verteidigt Esther Adams noch das Glaubensbekenntnis der Vogue: Stil, Schönheit und Eleganz. Versucht, ihren Leserinnen, die sicher nicht alle dem internationalen Jet Set angehören, dabei zu helfen, der Schwangerschaft Glamour zu verleihen.

Doch ganz anders dann Vogue-Autorin Caroline Palmer in ihrer verweinten Anklage „The Royal Standard and the Rest of Us“: Sie assoziiert die Wochen nach der Entbindung des eigenen Kindes mit Schlabberlook und Schlafmangel, und es macht sie wütend, dass Kate der Welt ein so strahlendes, sauberes, kurz: „perfektes“ Bild liefert, das wiederum Stress, Unzufriedenheit und Schamgefühle bei den Frauen erzeugt, die kein derartiges Bild bieten (können). Aber auch Palmer muss zugeben, dass Fotos der Future Queen Kate uns alle überdauern werden und daher zu größtmöglicher Perfektion verpflichten.

Das Über-Model, die Celebrity, mit dessen Vergleich sich manche Frau schon im normalen Zustand herumschlägt, dringt seit einigen Jahren auch noch in den intimsten Bereich der Frauen ein – besonders bei Magazinkonsumentinnen. Der Wettlauf um die schnellste Rückbildung beginnt bereits unmittelbar nach der Geburt. Dieses Dilemma wurde auch in einer Videokonferenz der HuffPost thematisiert.

Kate hatte klare Wettbewerbsvorteile: Sie entband im Lindo-Wing des St. Mary´s Hospitals (benannt nach einem Spender, F. C. Lindo), privilegiert für 11.500 € die Nacht und hatte Helferlein wie einen Visagisten und Hairstylisten, der kurz vor ihrem medienwirksamen Auftritt (am 23. 7. um 19.03 Uhr) über einen Nebeneingang die Klinik betreten hatte. Kate trug ein maßangefertigtes Jenny-Packham-Modell, hellblau mit weißen Punkten als Hommage an Diana.