„Charlotte Elizabeth Diana“

Heute Nachmittag um 16 Uhr war es dann soweit. Der Palast veröffentlichte via Social Media die Vornamen des Royal Babys: Ihre Königliche Hoheit wird – ganz traditionell – heißen wie die Großeltern: „Charles“ und „Diana“ und zwischen diesen (sich früher heftig bekriegenden Eheleuten) „Elizabeth“, welcher auch Catherines und Carole Middletons 2. Vorname ist und gleichzeitig der Name der aktuellen Regentin, ihrer Urgroßmutter.

Die Kleine hat auch unter den Königinnen Englands eine Namensschwester: Sophie Charlotte, Herzogin zu Mecklenburg-Strelitz, die ebenfalls im Monat Mai geboren wurde und 1744 bis 1818 lebte, war eine deutsche Prinzessin, die durch die Heirat mit König Georg III. zu „Königin Charlotte“ von Großbritannien und von Irland wurde.

Charlotte Mecklenburg
Foto by Dr. Ronald Kunze

„Alice“ (3/1)

Kate wird am morgigen Freitag den letzten Termin vor ihrem „maternity leave“ absolvieren.
Bei den Bookies schwenkte die öffentliche Meinung jetzt vom favorisierten Mädchennamen „Elizabeth“ (5/1) um auf „Alice“ (3/1).
Alice war eine Tochter Queen Victorias und wird bei den Windsors heute als zweiter oder dritter Vorname benutzt, z.B. für Princess Anne oder Lady Louise.

Dahinter folgen: Charlotte (11/2) und Victoria (12/1) als Mädchennamen. Ein Brüderchen würde laut öffentlicher Meinung am ehesten Richard (10/1) oder James (12/1) genannt werden.

Die Wetten auf das Geschlecht des Babys sind nahezu unentschieden, doch 85% tippen auf ein blondes Baby. Prince George ist ja vorerst auch – wie sein Vater William – blond (6/4).

It´s … another George!

By Nicolas Genin (Flickr) [CC-BY-SA-2.0], via Wikimedia Commons

Der Tagesspiegel rechnete aus, dass zeitgleich mit Prinz George Alexander Louis of Cambridge 360 000 andere Kinder zur Welt kamen.

Auch mit seinem Vornamen befindet George sich in groooßer Gesellschaft. Auf der Liste der beliebtesten Vornamen in Großbritannien rangiert George auf Rang 12 (2011 wurden 4300 Georges beurkundet).

Alison Boshoff schrieb nach der Bekanntgabe des Namens in der MailOnline:
„After all, the ‘Kate effect’ is proven when it comes to clothes, shoes and hairstyles — it’s bound to do the same for baby names. It’s not that I imagined when we named him that it was devastatingly original. I thought it was a solid, not over-popular choice. But I was wrong. My George has been born into a horde of other Georges…“

Read more: http://www.dailymail.co.uk/femail/article-2378453/Royal-baby-George-Its-common-muck-says-Alison-Boshoff.html#ixzz2f3Xr1yTC
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weitere Fakten zu den Vornamen des jüngsten Windsors:

George Cambridge wird der dritte Windsorkönig mit dem Vornamen George, nach George V (18651936) und dem Vater der Queen, George VI (1895-1952).

Die Beschränkung auf nur drei Vornamen – royal wären mindestens vier – ist eine weiterer Bruch der Cambridges mit Traditionen.

Der zweite Vorname Louis bezieht sich auf Philips´ Onkel, Lord Mountbatten (Onkel Dickie), der 1979 bei einem Bombenanschlag der IRA getötet wurde.

Der dritte Vorname Alexander ist eine Verbeugung vor Schottland, deren König Alexander III (1241-1286) bis heute verehrt wird. Es ist Adelstradition, mit der Namensgebung auch politisch-geographische Gesten zu machen.

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