Kirchgang ohne Queen

Den Besuch des Weihnachtsgottesdienstes in der St. Mary Magdalene Church mussten die Royals dieses Jahr ohne die Queen absolvieren. Sie hat immer noch mit einer schweren Erkältung zu kämpfen. Seit 1988 pflegen die Royals diese Tradition und Elizabeth II hatte seither nie gefehlt. Gatte Philip fuhr kurz vor 11 Uhr mit dem Wagen vor – einzige Konzession an seine ebenfalls angeschlagene Gesundheit (sonst nimmt die Queen den Wagen). Begleitet wurde er von der fürsorglichen Schwiegertochter Sophie, der Countess of Wessex. Zum 9-Uhr-Gottesdienst (ausschließlich für die Royals und mit legerem Dresscode) war er noch zu Fuß unterwegs: Foto.

Unter den Royals: Charles, Camilla, Harry, Andrew mit Töchtern Eugenie und Beatrice (wie jedes Jahr mit gefährlich hohen High Heels), Edward und Sopie mit Tochter Louise und Sohn James, Anne mit Sohn Peter, Schwiegertochter Autumn und – erstmals dabei – Enkelinnen Isla und  Savannah.

Bestens gelaunt erschien Prince Harry, der sich auch zu den Wartenden am Wegrand gesellte, scherzte und einen Hund streichelte. Es fehlten wie schon zuvor erwähnt, Prinz William + Familie sowie die Queen-Enkelin Zara Tindall, die gerade eine Fehlgeburt erlitten hatte (+ Ehemann Mike + Tochter Mia).

Laut Palastsprecher wird Elizabeth aber die Indoor-Aktivitäten der Familie miterleben können und z.B. beim Lunch um 1.15 p.m. zugegen sein.

Birthday Boy Update

Update: Nach neuestem Kenntnisstand fährt BG jeden Dienstagmorgen mit seiner Mutter zum Buckingham Palast, um das historische Schwimmbad an der Rückseite für seine wöchentlichen Schwimmstunden zu nutzen. Das 1938 zum Pool umfunktionierte Gewächshaus diente schon Prince Charles, Prince Andrew und Princess Diana zur Fitness. William und Harry erlernten hier ebenfalls das Schwimmen. Prince Philiip soll hier noch täglich seine Bahnen ziehen.

Am Morgen fuhr Mama BG mit Nanny und Security zum Buckingham Palace (damit Uropa Philip ihm gratulieren konnte). Die Irish Guards spielten, so die Daily Mail, draußen für ihn „Happy Birthday“.

Die Teeparty am Nachmittag im Kensington Palace besuchten: Die Paten Jamie LP, Emilia d´Erlanger, Zara Tindall (+Mike Tindall +Mia Grace?), Julia Samuel, ferner: die vier Middeletons, Prince und Princess Michael of Kent (KP Nachbarn) und last but not least: the Queen herself.

Opa Charles weilt in Schottland, wo ihm ein riesiges Stofftier-Eichhörnchen für BG überreicht wurde.

Georges & Mias Gemetzel

Die beiden Cousins (10 und 4 Monate) trafen sich zum ersten Mal mitsamt den vier Eltern auf Highgrove. Mike Tindall beschreibt die Begegnung gegenüber „Hello“ als „Gemetzel“. BG speiste gerade und es kam wohl zu einem „food fight“ unter den Windsor-Jüngsten.

Tindalls empfehlen: Gro(w) Baby, Gro(w)!

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Hello! Mia

150.000 £ soll den Tindalls dieses Cover + Interview für das Hello!Magazine eingebracht haben. Ob die Queen amused ist? Vor Zara hat bereits ihr Bruder Peter Phillips 2008 die Rechte an seiner Hochzeit mit Autumn Kelly auf Schloss Windsor für 500.000 £ verkauft, ebenso ihr Vater Mark Phillips seine zweite Eheschließung – beide an das gleiche Celebrity-Magazin. Dieses Hopplahopp-Vermarktung gefährdet längerfristig den Schutz von Mias Privatsphäre. Egal, sie besitzt im zarten Alter von 5 Wochen schon ein Shetlandpony, mit dem sie dann den Paparazzi entkommen kann.

Mia Grace erfreut die Bookies

Das Ehepaar Tindall wählte für Georges Cousine, die am 17. Januar geboren wurde, einen Vornamen ohne traditionell königlichen Bezug. Er gefiel ihnen einfach. Der Rugbyspieler verkündete den Namen am sechsten Tag – wie zuvor die Geburt – als Tweet: „For everyone who has asked what our daughters name, it’s Mia Grace Tindall.“

Das freut die Buchmacher, denn „Mia“ war mit teilweise 100/1 ein klarer Außenseiter. Für die pferdenärrischen Windsors sicher ein Spaß, dass es diese Wett-Parallelen bei Rennpferden und Royals gibt.

„Mia“ schoss letztes Jahr auf den siebten Platz der beliebtesten Mädchenvornamen im UK. Der Name hat je nach Ursprung eine andere Bedeutung: z. B. „das gewünschte Kind“ (hebräisch) oder „Frau“ (thailändisch) oder „Geliebte“ (ägyptisch). Von 2009 bis 2011 war „Mia“ in Deutschland sogar der häufigste Vorname.

„Grace“ hat durch Grace Kelly (1929-1982) einen königlichen Klang. Als Fürstin Monacos nannte sie sich jedoch Gracia Patricia.

„The girls are both doing great!“

Ihren Vorname „Zara“ suchte Prince Charles aus. Für ihre eigene Tochter gibt es bislang noch keinen. Wie der Buckingham Palast gestern um 11.05 Uhr bekannt gab, entband sie sehr früh am Freitag Morgen im staatlichen Gloucestershire Royal Hospital. Das hatte sie zu diesem Zeitpunkt schon wieder verlassen – vermutlich Richtung Gatcombe Park, dem Anwesen ihrer Mutter Princess Anne, wo sie selbst aufwuchs und seit Januar 2013 wieder lebt. Jetzt ist Zaras Patenkind George nicht mehr das jüngste Royal Baby. Die Cousine nimmt aktuell Platz 16 der Thronfolge ein, direkt nach ihrer Mutter. Ehemann Mike Tindall, MBE, englischer Rugby-Union-Spieler, den sie 2003 in einer Bar in Sydney kennengelernt hatte, zwitscherte die frohe Botschaft in die Welt.

Noch vor einer Woche ließ sich Vielseitigkeitsreiterin Zara Tindall (Olympisches Silber in London 2012) auf einem Pferderennen in Aldsworth, Gloucestershire sehen. Nach dem ersten Schwangerschaftsdrittel, da hatte sie noch an einem Charity Poloturnier teilgenommen, musste sie das Reiten lassen. Sie suchte sich eine neue Betätigung und wurde laut People Magazine zur leidenschaftlichen Bäckerin, die auch für ihr Kind – der vierte Urenkel der Queen – selbst kochen will.

Die offizielle Bekanntgabe des BP: „Mrs Michael Tindall today safely delivered a baby girl at Gloucestershire Royal Hospital. Mr Tindall was present at the birth. The weight of the baby was 7lbs 12oz“ (3500g). „The Queen, The Duke of Edinburgh, The Princess Royal, Captain Mark Phillips and Mike’s parents, Mr. Phillip and Mrs. Linda Tindall, have been informed and are delighted with the news. The baby’s name will be confirmed in due course.“

Bei den Buchmachern sind „Charlotte“, „Elizabeth“, „Victoria“ und „Anne“ die Namens-Favoriten. Unter Briten genießen die Geschwister Zara und Peter Phillips einen Ruf als „No-Nonsense“-Royals (ohne Chichi, bodenständig). Das lässt auf einen einfachen und schönen Namen hoffen.

„Poppy“ schiebt sich immer weiter nach vorne, nachdem jemand geplaudert hatte, und zwar von 33/1 auf 8/1. Zara selbst dementiert am 19.1. via Twitter Gerüchte, sie würden ihre Tochter „Dessie“ nach „Desert Orchid“ nennen, einem Rennpferd das 1986-1990 viermal das Rennen „King George VI Chase“ gewann.